UNIVERSITÄT HAMBURG

Der Forschung, der Lehre, der Bildung

Unter dem Motto „der Forschung, der Lehre, der Bildung“ ist die Universität Hamburg seit über 100 Jahren eine der wichtigsten Hochschulen Deutschlands. Über 43.000 Studenten sind aktuell an der Universität eingeschrieben, an der Rechtswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Medizin, Erziehungswissenschaften, Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Psychologie und Betriebswirtschaft gelehrt werden.

Das Hauptgebäude an der Siemers-Allee wird von vielen weiteren Gebäuden komplettiert, die überall in der Hansestadt zu finden sind. Die Universität befindet sich unter den zehn größten Hochschulen des Landes und beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter, wovon 704 als Professoren tätig sind. Mit einem Jahresetat von über 650 Millionen Euro zählt die Universität auch zu den finanziell stärksten Hochschulen des Landes.

Neben den Vorlesungssälen und Verwaltungsgebäuden gibt es auch zahlreiche Bibliotheken, die der Universität angehören. Die Zentralbibliothek ist ein bekanntes Gebäude der Hamburger Skyline.

Adresse
Mittelweg 177
20148 Hamburg 
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Details

Besonderheiten der Universität Hamburg

Das Hauptgebäude der Universität Hamburg, im neobarocken Stil erbaut, ist eines der bekanntesten und größten Gebäude der Stadt. Die Säulen und Statuen der Fassade, sowie die zentrale Kuppel lassen das Hauptgebäude aus der Umgebung herausstechen und machen es zu einem bemerkenswerten Bauwerk. In den beiden Flügeln des Gebäudes sind Cafes und Hörsäle untergebracht.

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Die Universität in Hamburg ist in acht Fakultäten unterteilt. Die Fakultät der Wirtschaftswissenschaft ist die größte der Universität. Der größte einzelne Studiengang ist die Medizin. Dieser Studiengang wird im Universitätsklinikum unterrichtet, das sich im Hamburger Stadtteil Eppendorf befindet. Das geschichtsträchtige Krankenhaus wurde im 19. Jahrhundert gegründet und zuletzt komplett modernisiert. Mit einer Glas-Stahl-Fassade macht das UKE heute einen sehr modernen Eindruck.

Neben der wirtschaftswissenschaftlichen und medizinischen Fakultät werden in der Universität auch Studiengänge in Rechtswissenschaften, Naturwissenschaften, der Psychologie, Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und in Betriebswirtschaft angeboten. Für diese Fakultäten gibt es individuelle Gebäude, die sich in verschiedenen Vierteln der Stadt finden lassen. 

Die Universität wurde für die Exzellenz-Initiative der Bundesregierung ausgewählt und erhält deshalb zusätzliche Fördergelder. Die besten Universitäten des Landes werden für dieses Programm ausgewählt und dürfen den Titel der Exzellenzuniversität führen.

Einige wichtige Institute der Universität sind das Alfred-Wegener-Institut, an dem Polar- und Meeresforschung durchgeführt wird, das Bernhard-Nocht-Institut, an dem Tropenmedizin untersucht wird und das Asien-Afrika-Institut, an dem diverse Studien zu Kulturen der beiden Kontinente durchgeführt werden.

Mit der Universität werden diverse bekannte Persönlichkeiten in Verbindung gebracht, die sich in verschiedenen Feldern auszeichnen konnten. Fünf Nobelpreisträger werden mit der Universität assoziiert: J. Hans D. Jensen, der 1963 den Physik-Nobelpreis gewann, Wolfgang Paul, Wolfgang Pauli und Otto Stern konnten diesen Nobelpreis ebenfalls gewinnen. Außerdem waren Karl Schiller, ehemaliger Finanzminister, Carl Friedrich von Weizsäcker und Wolfgang Hoffmann-Riem, ein ehemaliger Bundesverfassungsrichter, an der Universität tätig. Olaf Scholz, Helmut Schmidt und Wolfgang Schäuble zählen zu den zahlreichen namhaften Absolventen der Universität.

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Die Lage der Universität Hamburg

Das Hauptgebäude der Universität befindet sich an der Edmund-Siemers-Allee im Stadtteil Rotherbaum. Das Gebäude wird vom Platz der Jüdischen Deportierten und der Moorweide flankiert. Wenige Meter vom Universitätsgebäude entfernt ist der Bahnhof Dammtor. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich die Messehallen, in denen regelmäßig große Ausstellungen stattfinden. Direkt hinter dem Messegebäude erstreckt sich die grüne Lunge Hamburgs: Planten un Blomen. Die Anlage ist gerade in den Sommermonaten perfekt zur Entspannung geeignet. 

Einige hundert Meter südöstlich des Hauptgebäudes trennt die Kennedy-Brücke, die Außen- und Binnenalster.

Die Zentralbibliothek der Universität befindet sich südlich der Alster im Stadtteil St. Georg. Die Bibliothek befindet sich direkt südlich vom Hamburger Hauptbahnhof. Auf der anderen Seite der Gleise befindet sich das Museum für Kunst und Gewerbe. 

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf befindet sich im gleichnamigen Stadtteil im Norden der Hansestadt. Die Hundewiese Eppendorfer Park ist südlich des Klinikums zu finden.

Die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hat ihren Hauptsitz an der Schlüterstraße, einige hundert Meter nördlich des Hauptgebäudes. Der Campus beinhaltet mehrere wissenschaftliche Gebäude, darunter der Wiwi-Bunker, der mit seiner Nachkriegsarchitektur den Wandel der Hansestadt darstellt. Direkt daneben befindet sich das Audimax-Auditorium, das mit seiner großen Glasfront und modernen Architektur einen starken Kontrast zum „Bunker“ darstellt.

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Geschichte der Uni Hamburg

Ihren Anfang hatte die Universität Hamburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seit mehreren Jahrhunderten hatten Gelehrte und andere Bürger der Stadt versucht, eine höhere Bildungsanstalt zu errichten. Nach mehreren gescheiterten Projekten wurden die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung und das Hamburgische Kolonialinstitut gegründet. Die beiden Einrichtungen waren zwar keine offiziellen Hochschulen, bildeten aber die Grundlage für die spätere Universität. 1911 wurde der Bau eines Verwaltungsgebäudes genehmigt, das von Edmund Siemers gestiftet wurde. Noch heute liegt das Hauptgebäude der Universität deshalb an der Edmund-Siemers-Allee. 

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Universität dann am 28. März 1919 per Verordnung offiziell gegründet. Zusätzlich zu den beiden bestehenden Instituten wurde das Universitätsklinikum angebunden. Während des zweiten Weltkriegs wurden mehrere Studenten der Universität verhaftet, da sie der "Weißen Rose Hamburg" - einer Widerstandsbewegung - angehörten. Die Universität selbst bekannte sich zum nationalsozialistischen Regime.

Im Wintersemester 1945/46 wurde die Universität wiedereröffnet und eine demokratisch gewählte Studentenvertretung wurde gegründet. Zu der rechtswissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen, philosophischen und medizinischen Fakultät wurde 1954 die theologische und die wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät gebildet. 

1968 war die Universität als eine der größten Hochschulen des Landes eine Hochburg der 68er-Proteste, als sich Studenten für Reformen einsetzten. 2005 wurde die Hamburger Universität für Politik und Wirtschaft Teil der Universität.

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