Hamburger Berg

Hamburger Berg – die Kultmeile neben der Reeperbahn

Der Hamburger Berg wurde nach einem Hügel benannt, der einst zwischen dem Millerntor und dem Nobistor, dem Eingang Altonas, lag. Heute ist der Hamburger Berg bekannt für seine lebhafte Kneipenszene. 

Direkt beim Reeperbahn-Kasino geht der Hamburger Berg von der Reeperbahn ab und begeistert mit Kultkneipen, faszinierenden Geschichten, Hamburger Originalen, jungem Partyvolk und einer einzigartigen Atmosphäre. Der alte Kiez konnte sich seinen ursprünglichen Charme erhalten und so scheint in so mancher Kneipe die Zeit stehen geblieben zu sein. 

Abseits der Reeperbahn, die als zentrale Straße St. Paulis gilt, ist der Berg als Ort zum Feiern und zum Leben bekannt. In diesem Kiez kennt man sich und so treffen hier teilweise sehr unterschiedliche Menschen aufeinander. Dennoch herrscht hier ein harmonisches Miteinander vor, denn in diesem Kiez hält man zusammen und weiß das besondere Lebensgefühl des Viertels zu schätzen.

Adresse Hamburger Berg:
Hamburger Berg
20359 Hamburg

S-Bahn Reeperbahn

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Hamburger Berg

Der Kiez Hamburger Berg

Wer den Kiez nördlich der berühmt-berüchtigten Reeperbahn besucht, kommt nicht drum herum, dass sich ein nostalgisches Gefühl breitmacht. Hier reihen sich Kultkneipen aneinander. Es finden sich Tattoo-Studios ebenso wie Pornokinos, Bäcker, Metzger, Drogerien, Supermärkte, Apotheken sind hier ebenso angesiedelt wie auch die Klubszene. 

Seit jeher ist der Kiez nicht nur eine Ansammlung von Immobilien, sondern viel mehr wirkt er wie ein eigener Kosmos, der nichts mit Hamburgs edlen Einkaufsmeilen und Wohnvierteln gemein hat. Der Kiez lebt von den Menschen, die hier leben, den Hamburger Urgesteinen, den Kiezgrößen, den einfachen Arbeitern und vielen mehr. Während hier der eine aus dem Pornokino kommt steht wenige Meter weiter die rüstige Rentnerin vor ihrem Haus und unterhält sich mit der Kneipenwirtin von gegenüber, die gerade einer der Kiezgrößen zuwinkt. 

Auch wer nicht aus Hamburg kommt, wird sehr schnell den Reiz des Kiezes spüren und verstehen, was den Berg zu einer besonderen Straße macht. Spätestens wer in den Sommermonaten am Abend durch den Kiez geht und sieht, wie neben einer Corvette Sofas auf dem Gehweg stehen, auf denen es sich die Besucher der Klubs und Kneipen gut gehen lassen, wird dem Reiz des Viertels erliegen.

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Ein Spaziergang durch den Kiez

Bei einem Spaziergang über den Kiez fallen so manche Besonderheiten auf und es lohnt sich auch, mit den Bewohnern des Viertels ins Gespräch zu kommen. Denn zu fast jeder Kneipe, jedem Laden und zu so manchen Persönlichkeiten, die hier lebten oder immer noch leben, gibt es spannende Geschichten. 

Die wohl bekannteste Kneipe des Viertel ist der „Goldene Handschuh“. Auch 56 Jahre nach ihrer Eröffnung hat die Boxkaschemme kaum an Charme verloren, trotz des heutigen Beinamens Honka-Stube. Der Mörder Fritz Honka ging im Goldenen Handschuh im Kiez auf Frauenfang. Die Wurzeln der Kneipe liegen jedoch im Boxermilieu. Die Boxer-Legende Herbert Nürnberger eröffnete 1953 die Kneipe, die sehr schnell zum beliebten Treffpunkt wurde. 

Doch auch der Elbschlosskeller, Rosi´s Bar, der Sorgenbrecher, das Hotel Hong Kong, das Schlemmereck und der Sexshop Nr. 5 haben es durchaus zu Bekanntheit gebracht. Nicht zuletzt ist das so, da diese und viele weitere Etablissements sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert haben. So präsentiert sich die Auslage des Sexshops von der Sonne vergilbt, denn auch diese lädt Kunden bereits seit mehreren Jahrzehnten zum Besuch des Geschäfts ein. 

Während eines Rundgangs fällt direkt auf, wie sich hier Bürgertum und Subkulturen zu einem einzigartigen Kiez verbunden haben und dies in unmittelbarer Nachbarschaft zur Reeperbahn. Am Berg wird jeder akzeptiert, wie er ist. 

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Die Geschichte des Hamburger Bergs

Wer in die Geschichte des Viertels eintaucht wird erstaunt sein. Einst war hier der Standort eines Zisterzienserinnen-Klosters, welches im Jahr 1293 verlegt wurde. Anfang des 17. Jahrhunderts gab es im Bereich des heutigen Stadtviertels St. Pauli den „Pesthof“, wo die an Pest erkrankten Hamburger versorgt wurden. Erste Ende im 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet verstärkt bebaut und gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einem Aufschwung, von dem besonders die Amüsierbetriebe profitieren konnten. 

Das Viertel St. Pauli und somit auch die Reeperbahn und der Hamburger Berg wurden zum bekanntesten Vergnügungs- und Rotlichtviertel und sind weltweit bekannt. Auch wenn sich immer mehr bürgerlich geprägte Menschen im Viertel wohlfühlen, so bleibt der Hamburg Berg dennoch ein Viertel, in dem sich auch Paradiesvögel, Kiezgrößen, Urgesteine und auch das jugendliche Partyvolk wohlfühlen.

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