DIE LEGENDÄRE HAIFISCHBAR

Eine maritime Institution an der Elbe mit Hamburgensien

Die Haifischbar gehört wie der Schellfischposten zu den ältesten Seemannskneipen in Hamburg und befindet sich nur einen Steinwurf entfernt vom berühmten Fischmarkt. Hier sitzt man nach einem Besuch auf dem selbigen in einem gemütlichen Ambiente zwischen ausgestopften Haien und Robben, oder im Sommer auf der Terrasse mit Blick auf die Elbe. Die passende musikalische Untermalung kommt von Hans Albers aus der roten Jukebox, die von den Gästen bedient wird. Wo bekommt man mehr Hamburg?

Haifischbar
Gaststätte

Große Elbstraße 128
22767 Hamburg

Öffnungszeiten:
11:00 - 04:00

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Details

Junge, komm bald wieder, bald wieder, nach Haus …

Eine Kneipe trotzt dem Modernisierungswahn

Ein Schritt über die Türschwelle und man wird in das vorige Jahrhundert zurückversetzt, zwischen Frachtschiffen, Hafenbahn und Hans Albers. Die Seemannsmission befindet sich nebenan und vor der Tür kann man Kräne und die Schiffe auf der Elbe sehen. Die „Haifischbar“ sieht exakt so aus, wie man sich den Urtyp einer Seemannskneipe vorstellt: Schiffsmodelle über dem Tresen, viele ausgestopfte Tiere unter der Decke, an der Wand afrikanische Masken und daneben ein Bild von Hans Albers mit Öl gemalt. Der Gast bestimmt die Musik und die kommt aus der roten Jukebox, die knapp zweitausend Lieder enthält.

haifschbar

Die Kneipen hier an der Waterkant sind eine letzte Bastion des alten Fischereihafens, vor der Zeit der großen Container und der computergetakteten Zeitpläne. Früher wurde hier gesoffen und geprügelt, vor der Tür warteten Bordsteinschwalben, die Schellfischbahn fuhr zum Altonaer Bahnhof, Hans Albers und Freddy Quinn sangen nicht aus der Jukebox, sondern zwischen den Matrosen, lange ist es her.

Von 1962 bis 1975 war die Haifischbar Namensgeber für die Unterhaltungsshow „Haifischbar“ im ARD-Abendprogramm. Das Fernsehstudio wurde für die Geschichten und Lieder mit maritimem Hintergrund in die typische Kulisse einer Hamburger Hafenkneipe umgestaltet. Zu den eingeladenen Interpreten und Schauspielern gehörten neben der Hamburger Volksschauspielerin Heidi Kabel auch Freddy Quinn.

seemanskneipe

Von Hafenstraße zur Elbmeile

Ursprünglich war die Große Elbstraße ein Gebiet, was für die Fischwirtschaft genutzt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Fischauktionshalle hier errichtet und in der Nähe entstanden viele Seemannskneipen. Was ist heute von der Romantik der Seefahrt und vom sündigen Matrosenleben übrig geblieben? In der Nachbarschaft sind Bürogebäude aus Glas und Stahl entstanden, kultivierte Restaurants mit französischen Namen wurden eröffnet und schicke Bars in denen Sushi statt Labskaus serviert wird. Zum Glück gibt es noch die urigen Seemannskneipen.

kultkneipe

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