Nikolaikirche Hamburg

Nikolaikirche Hamburg: Mahnmal in der Altstadt

Mahnmal für Opfer. Ort der Ruhe und Besinnung. Einblicke in die zerstörte Stadt nach Kriegsende. Die Kirchenruine der Nikolaikirche Hamburg steht mit seinem noch erhaltenen 150 m hohen Turm für die Folgen der schweren Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges. Der gläserne Panoramalift und die Besucherplattform ermöglichen zudem einen weitreichenden Blick über die Hansestadt.

Adresse Nikolaikirche Hamburg:
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
10.00 – 18.00 Uhr

Bus 6 bis Brandstwiete

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Details

Nikolaikirche Hamburg – Ein Mahnmal gegen das vergessen

St. Nikolai Mahnmal - nie wieder Krieg

Als zentrales Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes steht die ehemalige Nikolaikirche Hamburg in der Altstadt. Bereits 1195 begründet wurde ihr Turm als höchstes Bauwerk der Welt bis 1877 in den Büchern geführt. 

Der Krieg zerstörte 1943 fast das gesamte Gotteshaus und lies nach einem weiteren Abriss im Jahre 1951 nur noch einen Teil der südlichen Mauer und den Turm übrig. Diese können ebenso wie das Museum im Keller täglich besucht werden. Nachdem am gleichen Ort kein Wiederaufbau mehr vorgenommen wurde entstand 1962 im Hamburger Stadtteil Harvestehude eine neue Kirche St. Nikolai. Dort trifft sich seitdem eine vielfältige Gemeinde aus Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren. Sie alle sehen die Kirche als Treffpunkt, um regelmäßig Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Programmen zu lauschen. 

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Die Kirchenruine der Nikolaikirche Hamburg

Die Nikolaikirche Hamburg stellt sich den Besuchern als Kirchenruine dar, deren Mauerreste auf der Südseite mit dem gegenüberliegenden Turm mit gläsernem Fahrstuhl den Platz der Ruhe einschließen. Auf dessen Boden sind die früheren Pfeiler der Kirche zu erkennen. Erst 1995 wurde das Sonnenkreuz auf der Turmspitze neu vergoldet. Wer den Lift nutzt, fährt nicht nur einem spektakulären Ausblick über die Stadt entgegen, sondern kann auch eine Ausstellung bewundern. Ermöglicht hat dies das Stadtteilarchiv Hamburg, welches Bildtafeln anbrachte, um die kriegerische Zerstörung der Innenstadt nach dem Zweiten Weltkrieg aufzuzeigen.

Gute Sicht in 76 m Höhe – der Turm der Nikolaikirche

Der im Jahre 2005 ergänzend gebaute Panoramalift erlaubt es, bis auf eine 76m hohe Plattform zu gelangen. Dort angekommen liegen dem Betrachter einzigartige Fotomotive zu Füßen. Angefangen von der Alster über die Speicherstadt oder die neue Elbphilharmonie – bei gutem Wetter ist die Sicht von der Plattform grandios. Viele eindrucksvolle Panoramabilder der Hansestadt können hier eingefangen werden und bleiben als Erinnerung an einen schönen Aufenthalt lange erhalten. 

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Eindrucksvolles Glockenspiel

Auf der ersten Turmebene der Nikolaikirche erklingt seit 1993 jeden Donnerstag und Sonnabend ein Glockenspiel der besonderen Art. Das eingebaute Carillon besticht durch seine Konstruktion und im Unterschied zum mechanischen Glockenspiel mit einem besonderen Klang. Dafür wurden 51 Kirchenglocken mit einem Gewicht von 13 Tonnen verbaut. Auf dem Platz der ehemaligen Orgel steht der Spieltisch, welcher über einen Seilzugmechanismus vom Glockenspieler direkt bespielt werden kann. Wer also das Mahnmal St. Nikolai besuchen möchte, sollte sich auch nach den Spielzeiten des Glockenspiels erkundigen. 

Geschichte im Museumskeller

2012 aufwendig umgebaut sind die Kellerräume der Ruine St. Nikolai bis heute Ausstellungsfläche des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai. Eine Dauerausstellung lädt alle Interessierten ein, das Dokumentationszentrum auf einer Fläche von knapp 450qm zu besuchen. Dabei reizen nicht nur die geschichtlichen Beiträge. Auch regelmäßig stattfindenden Vortragsreihen, Konzerte oder Gedenkveranstaltungen beleben stimmungsvoll das Kellergewölbe.

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