HANS ALBERS PLATZ

Nachts, wenn Alles schläft, erwacht das Leben

Zurück zum Hans-Albers-Platz. Erscheint der Platz Tagsüber auch unscheinbar und leer, ändert sich dieses wenn der Tag gute Nacht sagt und seinen Dienst mit der Nacht tauscht. Dann gehen die Lichter an und das Nightlife los. Musik erklingt, Biertische werden geentert und die Leute starten in den Partyabend, der nicht selten an der gleichen Stelle am nächsten Morgen endet. Nicht nur in den Live Clubs wie dem Molly Malone und den Drafthouse, oder den Partykneipen Hans Albers Eck, La Paloma und Rutsche wird gefeiert. Auch auf dem Hans Albers Platz selbst, in den vielen Biergärten ist Freitag und Samstag Abend nordisches Stimmung. 


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Der Hans-Albers-Platz, die Lage 

Fast jedem Besucher fällt zu Hamburg sofort ein Begriff ein: die“Reeperbahn“, die sündigste Meile der Welt, steht bei Vielen auf der „To-Do-Liste“ und da darf ein Ort sicher nicht fehlen: der Hans-Albers-Platz.

Einer der beliebtesten Plätze in Hamburg  für das Nightlife und das Partyleben ist wohl ohne Zweifel der Hans-Albers-Platz im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Umringt wird der Hans-Albers-Platz von Wohngebäuden, die zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert stammen und in deren Erdgeschossen sich eine große Anzahl von Bars und Restaurants angesiedelt haben. Nördlich wird der Hans-Albers-Platz von der Reeperbahn – südlich von der Friedrichstraße eingegrenzt.

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„ Achtung, Rotlicht“

Der Hans-Albers-Platz gehört zum Rotlichtmilieu von St. Pauli. So kann es sein, dass Sie ab 20 Uhr durchaus mal von einer Dame des käuflichen Gewerbes in ein Gespräch verwickelt werden und ein Angebot der besonderen Art bekommen. Auch, dass der eine oder andere „Koberer“ versucht, Sie in einen der Läden zu locken, ist nicht völlig unwahrscheinlich. Bars, Kneipen, Restaurants - teils mit Außengastronomie - laden zum gemütlichen Verweilen ein. Besonders das „Molly Malone“, Irischer Pup, sowie andere stimmungsvolle Läden werden Sie begeistern.

Namensgebung

„Wilhems-Platz“, so war einst der ursprüngliche Name des Platzes; dieser wurde jedoch 4 Jahre nach dem Tod des Hamburger Originals Hans-Albers geändert. Ihm zu Ehren trug der Platz nun ab 1964 seinen Namen. Es war eine Ehrung seiner Leistungen, die der beliebte Schauspieler und Sänger unter anderem auf der Leinwand erbracht hatte. Der bekannte Künstler und Kunstprofessor Jörg Immendorf erschuf 1986 eine Statue des Hamburger Idols, die ihn so zeigte, wie ihn die Hamburger und die Deutsche Filmlandschaft kannte und liebte – mit dem Schifferklavier an seiner Seite, ein Instrument dem der „Blonde Hans“ in seiner unverkennbaren Art und Weise leben einhauchte.

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Achtung Klappe, Film ab, der Blonde Hans war da

Der Hans-Albers-Platz war und ist oft Schauplatz und Drehort für einige Filme und Serien. Besonders die Filme, in denen Albers mitwirkte, erfreuen sich großer Beliebtheit - hier wären unter anderem „Das Herz von St.Pauli“ (1957), „Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ (1954) oder „Große Freiheit Nr.7“ (1944) zu nennen. 

Ob als Haudegen, Seemann oder Kavalier; Hans Albers, von Allen nur der Blonde Hans genannt, eroberte jedes Herz. Frauen wollten die Dame seines Herzens sein und Männer wie der Blonde Hans.

Neben den oben genannten Filmen spielte Hans Albers noch in Filmen wie „Münchhausen“, „Über uns der Himmel“, „Der blonde Engel“ ( an der Seite von Marlene Dietrich), „Der Mann der Sherlock Holmes war“ ( neben Heinz Rühmann), „Flieger grüß mir die Sonne“ oder „ Der Mann im Strom“ mit - um nur Einige zu benennen. Auch vor den Zeiten des Tonfilmes hatte Hans Albers schon über hundert Rollen in Stummfilmen verkörpert. Sein letzter Film, der den Weg auf die Leinwand fand war 1960 „Kein Engel so rein“ Dieser endet mit einem Satz von Hans Albers, der sich Bewahrheiten sollte „Das ist das Ende“ so die letzten Worte des Filmes.

Der Blonde Hans, Leben und Tod einer Legende

Hans Philipp August Albers erblickte am 22.September 1891 in Hamburg das Licht der Welt.

Nach einer langen und ruhmreichen Karriere, die ihn bundesweit bekannt machte, trat der Blonde Hans, so sein Spitzname, 1960 im Alter von 68 Jahren auf die Bretter, die die Welt bedeuten - auf der  Bühne brach Albers mit schweren inneren Blutungen zusammen und wurde später in ein Sanatorium am Starnberger See gebracht. Dort, im Stadtteil Kempenhausen erlag Hans Albers seiner schweren Krankheit am 24.Juli 1960. Seine letzte Ruhestätte fand er auch wieder in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Sowohl mit seinen Filmen als auch mit seinen Liedern wird „Der Blonde Hans“ für immer ein Teil der Hamburger Geschichte sein und auf ewig in unserer Erinnerung bleiben. Und wenn in Hamburg die Takte zu „ Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins“ erklingen, bin ich mir sicher, dass der Blonde Hans in die Tasten seines Schifferklaviers greift und seine unvergleichliche Stimme uns aus dem Himmel begleitet. 

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