GROSSNEUMARKT

Großneumarkt im Herzen von Hamburg 

Umsäumt von großen alten Linden, die eine grüne Allee bilden, verbirgt sich, auf den ersten Blick etwas versteckt, ein Ort mit einem ganz besonderen Charme. Nur einen Katzensprung von Hamburgs Innenstadt entfernt befindet sich der bekannte Großneumarkt. Besucher finden hier Ruhe vom hektischen Treiben in der Großstadt und genießen entspannte Momente in tollen Cafés, Bars und Restaurants. Der Großneumarkt ist ein zentraler Platz im Hamburger Stadtteil Neustadt. Die Liebe der Hamburger und Hamburgerinnen zu ihrem Platz findet sich in unzähligen Redewendungen wieder, die ein jeder Elbbewohner kennt. Nicht selten verbringen Hamburger Urgesteine laue Sommerabende auf ihrem heiß und innig geliebten „Dorfplatz“, wie viele Menschen den Großneumarkt in Hamburg auch nennen. 


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Hamburgs beliebtester „Dorfplatz“ – der Großneumarkt 

Der unscheinbare Platz, bestückt mit hunderten kleinen Pflastersteinen und alten Laubbäumen umringt, versprüht fast ein wenig Kleinstadtidylle. Das Stadtviertel Neustadt, unweit des Michels, gilt als „Hamburgs kleines Dorf“. Anwohner lieben die Atmosphäre des Platzes und genießen die oft spontanen Treffen mit ihren Nachbarn. Neuigkeiten werden ausgetauscht oder man genießt ganz gemütlich bei einer Tasse heißen Espresso das Treiben der Menschen vor dem Café. Zweimal in der Woche, nämlich jeden Mittwoch und Samstag, findet ein großer Wochenmarkt auf dem Platz statt. Alteingesessene Händler bieten frisches Obst und Gemüse aus der Region an, aber auch Fleisch, frisch gefangener Fisch, Käse und leckeres Brot gehören zum breiten Angebot der Marktbetreiber. Und während die Erwachsenen ihren Wocheneinkauf erledigen treffen sich die Kinder des Viertels beim Fahrradladen um die Ecke. Der Ladenbesitzer verleiht an seine jüngsten Kunden tolle Kinderfahrräder, Roller und knallrote Bobbycars mit denen die Kinder dann glücklich schreiend ihre Runden um den Jubiläumsbrunnen, in der Mitte des Platzes, drehen. 

 

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Der vier Meter hohe Brunnen ist übrigens ein echter Hingucker. Die Künstlerin möchte mit den Bronze-Figuren, die sie im Brunnen eingearbeitet hat, auf die traurigen Geschichten der Anwohner Neustadts während des zweiten Weltkriegs hinweisen. Die Zerstörungen waren immens. Unzählige Häuser brannten nieder und viele Menschen starben in den Flammen, die der Bombenhagel über der Stadt Hamburg hinterließ. Im westlichen Teil des Platzes befindet sich eine der ältesten Apotheken Hamburgs – die im Jahre 1696 gegründete Pelikan-Apotheke. Noch dazu befindet sich am Großneumarkt in Hamburg eine der letzten acht Litfaßsäulen der Stadt. Sie stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und steht im Südosten des Marktplatzes. Man erkennt die alte Werbesäule an der markanten Dachspitze, an der sich die sogenannte „Hamburger Rose“ befindet. Zurecht stehen die acht Litfaßsäulen Hamburgs unter Denkmalschutz. 

 

 

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Großartige Lage – Großneumarkt in Hamburg 

Der Großneumarkt in Hamburg befindet sich im Bezirk „Mitte“, unweit vom Trubel der Innenstadt und den bekannten Landungsbrücken am Hafen. Auf Hamburgs bekannten Dorfplatz münden die Straßen: Neuer Steinweg, Alter Steinweg, Wex- und Erste Brunnenstraße sowie der Thielbek zusammen. Touristen, die die unzähligen Modeläden kleiner Designer besuchen möchten, erreichen den Großneumarkt ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer mit der U3 fährt, steigt am Rödingsmarkt aus. Die Stadtbusse der Linien 6 und 37 halten an der Michaeliskirche und die S1 und S3 fahren entlang der Stadthausbrücke. Übrigens liegt unweit des Großneumarkt in Hamburg der Michel – die evangelische Hauptkirche. Sein über 100 Meter hoher Kirchturm bietet einen sagenhaften Rundumblick über die Stadt am Wasser. Eine Turmbesteigung lässt sich prima mit einem Besuch am Großneumarkt verbinden. 

 

Mythen und Geschichten rund um den Großneumarkt  

Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich das Viertel rund um den Großneumarkt zu einem der beliebtesten Wohnviertel Hamburgs. Budenwagen großer Schaustellerfamilien besiedelten den Platz zu damaligen Zeiten. Ursprünglich war der Großneumarkt der zentrale Marktplatz im Viertel. Das Hamburger Stadtviertel bestand bis zum Zweiten Weltkrieg aus einer multikulturellen Gesellschaft. Viele jüdische Familien wohnten zur damaligen Zeit in den großen Häusern rund um den Großneumarkt. In den angrenzenden Kohlhöfen wurde eine Synagoge gebaut. Bewohner unterschiedlicher Glaubensrichtungen lebten bis zum Ausbruch des Nationalsozialismus in unmittelbarer Nachbarschaft friedlich zusammen. Allein im Stadtteil Neustadt wurden 169 Juden in Konzentrationslager deportiert. 1940 wurden dazu, während der sogenannten „Zigeuneraktion“, 551 Roma und Sinti festgenommen und nach Auschwitz abgeschoben. Während der nachfolgenden Kriegsjahre wurden große Teile des Wohnviertels rund um den Großneumarkt zerstört. Anfang der 50er Jahre wurde das Stadtviertel langsam wieder aufgebaut. Neue Wohnhäuser entstanden und eine der wichtigsten Hauptverkehrsadern Hamburgs wurde im Süden von Neustadt gebaut. 

 

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Eine bekannte Geschichte aus der Nachkriegszeit, die besonders Besucher aus der Großstadt Berlin immer wieder erheitert, betrifft die Erfindung der Currywurst. So soll nämlich die beliebte Wurst 1947 auf dem Großneumarkt in Hamburg erfunden worden sein und an Ort und Stelle auch ihren ersten Käufer gefunden haben. Der Schriftsteller Uwe Timm fand die Geschichte so spannend, dass er kurzerhand eine Novelle über die Entdeckung der Currywurst schrieb. In seiner Geschichte macht sich eine Hamburger Bürgerin nach den Wirrungen des zweiten Weltkriegs mit einer Imbissbude auf dem Großneumarkt selbstständig. Durch einen Zufall wurde sie auf das Rezept der noch heute beliebten Currywurst aufmerksam und bot es fortan ihren Kunden an. Eine Gedenktafel auf dem Markt erinnert seit 2003 an den Mythos der Currywurst-Erfindung. Haben Sie sie schon entdeckt? Heute bildet der Großneumarkt wieder den Mittelpunkt des Viertels und bietet zahlreiche Möglichkeiten, um den Tag ausklingen zu lassen. Kneipen, Bars und bekannte Restaurants locken neben den Bewohnern Neustadts auch Hamburger aus anderen Teilen der Großstadt an. Die besonderen Geschichten des Platzes, tolle Menschen und hübsche kleine Geschäfte machen einen Besuch lohnenswert.

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