STAATSOPER HAMBURG

Warum Sie einen Besuch der Hamburgischen Staatsoper fest einplanen sollten  

Nicht nur inhaltlich hat die Staatsoper in Hamburg sehr viel zu bieten. Hier werden natürlich Opern, aber auch klassisches Ballett wie der Nussknacker oder moderne Ballettstücke aufgeführt. Und wer mal hinter die Kulissen blicken möchte, kann dies in Workshops, Begegnungen oder auch offiziellen Führungen tun. Die 340 Jahre Geschichte mit berühmten Akteuren haben dem Haus einen festen Platz unter den besten und bekanntesten Opernhäusern der Welt eingebracht. Mitten in der Stadt und dennoch nahe an sehr erholsamen Plätzen gelegen, macht ein Besuch Lust auf mehr. Vorher oder im Anschluss ergänzt ein gutes Essen in einem der nahe gelegenen Restaurants das gute Gefühl. 

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Das große Haus bietet mehr als Oper 

Genau genommen umfasst die Staatsoper Hamburg drei Häuser in einem Hause: Die Staatsoper selbst, das Hamburg Ballett John Neumeier und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg. Alle drei ergänzen sich und bieten eine Vielfalt künstlerischer Erlebnisse. So ist es nicht verwunderlich, dass die Staatsoper Hamburg weltweit zu den führenden Häusern zählt. In den Jahren 1997 und 2015 erhielt sie von der Fachzeitschrift Opernwelt die Auszeichnung „Opernhaus des Jahres“. Wer in Hamburg weilt, sollte es nicht versäumen, einen Besuch in der Staatsoper Hamburg mit einzuplanen. Wie wäre es mit der in Rom handelnden Oper Tosca von Giacomo Puccini, die so dramatisch ausgeht? Oder mögen Sie lieber eine lustige Oper, dann ist der Barbier von Sevilla richtig. Gioachino Rossini lässt die am Ende gut ausgehende Oper in schnellen Arien und mit viel Action spielen. Auch die Dramatik der schönen Manon Lescaut können Sie in der gleichnamigen Oper von Giacomo Puccini im Großen Haus erleben. In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten ist bei allen Stücken ein besonderer Genuss garantiert. Wussten Sie, dass die Übertitel manuell in den Live-Aufführungen eingespielt werden? Die drei Zeilen oberhalb der Bühne helfen Ihnen beim Verständnis. 

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Außergewöhnlich sind die Angebote der „Opernwerkstatt“, einem Seminar mit Volker Wacker. Hier lernen Sie an einem Freitagabend sowie dem darauf folgenden Samstag die Entstehung einer Opernproduktion an einem praktischen Beispiel kennen. Dies findet im Orchesterprobensaal statt. In der opera stabile haben Sie beim "Opernreport" die Möglichkeit, zwei Neuproduktionen der Spielzeit kennen zu lernen. Der Musikjournalist und Kritiker Jürgen Kesting stellt sie vor und ergänzt dies mit historischen und aktuellen Tonaufnahmen. Auch in der opera stabile erleben Sie beim „AfterWork“ an manchen Freitagabenden Künstler der Staatsoper oder Gäste. Eine Stunde lang werden Sie zu einem ausgewählten Thema mit Musik, Darstellung und Sprache ins Wochenende begleitet. 

Eine sehr empfehlenswerte Vorstellung für Kinder sind die „Krimskrams-Geschichten“. Mit Musik und Erzählung erleben die Kinder ganz aus der Nähe die einzelnen Musikinstrumente. Falls Sie die Zeit haben, an einer der Führungen durch die Hamburger Staatsoper teilzunehmen, erfahren Sie viel Amüsantes und Interessantes über Opern und deren Komponisten. Händel zum Beispiel musste sich erst auf dem Gänsemarkt ein Duell liefern, ehe seine Oper Almira hier in Hamburg uraufgeführt wurde. Oder interessiert es Sie, weshalb Gustav Mahler nach einer von ihm dirigierten Vorstellung durch die Polizei heimbegleitet werden musste? Sie dürfen dabei nicht nur hinter die Kulissen schauen, Sie dürfen auch einen Blick von der Bühne zu den Zuschauerrängen werfen. 

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Grüne Lage mitten in Hamburg

Die Staatsoper Hamburg steht in der Hamburger Neustadt am Gänsemarkt. Sie erreichen sie ganz bequem mit der U-Bahn. Geeignet sind die Haltestellen Stephansplatz (U1) und Gänsemarkt (U2). Beide liegen nur wenige Schritte von der Hamburgischen Staatsoper entfernt. In der Nähe des Stephansmarktes finden Sie oberhalb des Wallgrabens eine weitläufige Parkanlage, die oft auch für Theateraufführungen und Veranstaltungen genutzt wird. Heute Planten un Blomen genannt, vereint die Anlage die Gebiete des alten Botanischen Gartens, der früheren Dammtorfriedhöfe und des Zoologischen Gartens von Hamburg. Übrigens leitete diesen bis zum Jahre 1867 der legendäre Alfred Brehm. Auf der entgegengesetzten Seite ist es nicht weit bis zur Binnenalster. Auch hier sind erholsame Spaziergänge angesagt. Nicht weit vom Gänsemarkt finden Sie gleich drei Restaurants: ein Vapiano mit italienischer Küche in Selbstbedienung, das Alex Hamburg am Jungfernstieg mit besonders langen Essenszeiten und Die Bank, eine Brasserie und Bar. 

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Die Geschichte der Hamburger Staatsoper 

Die allererste Oper am Gänsemarkt wurde schon im Jahre 1678 als „Opern-Theatrum“ gegründet. Georg Friedrich Händel war damals als Geiger und Cembalist an der Oper und schon 1705 wurde hier seine Oper Almira uraufgeführt. 1722 wurde Georg Philipp Telemann Direktor der Hamburger Oper bis zum Abriss im Jahre 1738. Er schrieb auch in dieser Zeit regelmäßig neue Opern, die hier aufgeführt wurden. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts gab es einen neuen Aufschwung in dem neu erbauten „Comödienhaus“, in dem auch Schauspiele gezeigt wurden. Lessing brachte hier als Bühnendramaturg des Hauses sein Stück Minna von Barnhelm zur Uraufführung und auch Don Carlos von Friedrich Schiller wurde hier uraufgeführt. 

1827 erfolgte ein Umzug in ein neu erbautes Haus an der Dammtorstraße, das auch eine bessere Akustik bot. Das „Stadt-Theater“ verhalf der Hamburger Oper zu weiterem internationalem Ruhm. Bis Ende des 19. Jahrhunderts kamen unter Bernhard Pollini 51 Uraufführungen auf Hamburgs Bühne. Damals wurde Gustav Mahler erster Kapellmeister des Hauses. Von 1906 bis 1913 sang Enrico Caruso in diversen Rollen am Stadt-Theater. 1925 wurde das Bühnenhaus umgebaut. In dieser Form wird es übrigens noch heute genutzt. 1934 erhielt das Haus seinen heutigen Namen „Hamburgische Staatsoper“. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Zuschauerraum völlig zerstört. Das neu erbaute Zuschauerhaus fasst seit 1955 etwa 1690 Zuschauerplätze. Auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen viele klangvolle Namen nach Hamburg, darunter Placido Domingo, der hier 1967 in Tosca debütierte.

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