BOBERGER DÜNEN - STRANDFEELING IN HAMBURG

Boberger Dünen - Naturoase vor den Toren Hamburgs

Die Sanddünen im Naturschutzgebiet Boberger Niederung sind ein willkommenes Ausflugsziel für alle Hamburger und eine Oase abseits des Großstadtdschungels.

Die Boberger Dünen, die zu den Stadtteilen Billwerder und Lohbrügge gehören, blieben in ihrer ursprünglichen Form erhalten, da man sich glücklicherweise Ende der 1930er Jahre beim Ausweisen von Bauland nicht auf einen Sandpreis einigen konnte. Sie stehen heute unter Naturschutz und beherbergen seltene Insekten und Pflanzen, darunter auch verschiedene Orchideen.

Die Boberger Niederung zählt als eines der schönsten und an Flora und Fauna artenreichsten Naturschutzgebiete Hamburgs. Gerade in den Morgen- und Abendstunden sind die Boberger Dünen ein beliebter Fotospot für viele Hamburger. Denn dann lassen sich in der zauberhaften Dünenlandschaft tolle Bilder und Stimmungen einfangen.

Adresse:

Boberger Dünen

Boberger Furt 50

21033 Hamburg

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Details

Boberger Dünen - Eine Oase unweit der Großstadt 

Die Sanddünen im Naturschutzgebiet Boberger Niederung sind ein besonderes Areal unmittelbar vor den Toren Hamburgs. Deswegen nutzen viele Städter das Gebiet für ausgedehnte Spaziergänge in der Natur. Naturschützer bezeichnen das Gebiet als das botanisch wertvollste Gebiet Hamburgs. Wer sich für die besondere Flora und Fauna interessiert, kann sich Exkursionen anschließen und mehr über die besondere Flora und Fauna erfahren. Immerhin wachsen im Gebiet 110 Pflanzenarten, die sich auf der roten Liste befinden.

Am besten lassen sich die Boberger Dünen im Rahmen einer Wanderung entdecken. Viele verschiedene Wanderwege laden zum Entdecken der Dünen- und Heidelandschaft ein.

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Eine etwa eineinhalbstündige Wanderung durch die Boberger Dünen beginnt am Parkplatz und steuert zuerst das Naturschutz-Informationshaus an. Der weitere Weg führt am südlichen Rand der Dünen entlang und bietet immer wieder reizende Blicke auf die Marsch. Der Weg führt vorbei am Segelflugplatz zum Badesee. Gerade an heißen Tagen ist ein Sprung ins kühle Nass eine willkommene Abwechslung. Allerdings darf man am Badesee keine einsame Romantik erwarten. An heißen Tagen tummeln sich hier viele Hamburger, die Abkühlung suchen und es ist schwer ein Plätzchen zu ergattern. Im Frühjahr und Herbst geht es hier deutlich ruhiger zu.

Wenn der See noch zu kalt zum Baden ist, sind die ausladenden Sandflächen willkommene Ruhespender und laden zu einer Rast am Wegesrand ein. Sich in den Sand setzen oder legen und die Ruhe genießen – was will man mehr. Wer den Sand zwischen den Füßen spürt, kommt sofort in Urlaubslaune. Wer bei seiner Wanderung Hunger bekommen hat und kein eigenes Picknick eingepackt hat, kann sich beim Gasthaus Dorfkrug am Boberger Furtweg stärken. In altehrwürdigem Fachwerk-Ambiente kann man sich dort Fischspezialitäten, aber auch Schweine-Medaillons oder ein Wiener Schnitzel schmecken lassen. Eine gut sortierte Wein- und Dessertkarte runden das kulinarische Angebot ab.

Weitere Wanderwege in den Dünen sind die nachfolgenden:

Der Moorweg: Auf einer Länge von 2,7 Kilometer erstreckt sich eine Moorlandschaft mit vielfältiger Flora und Fauna. Die Wanderung dauert etwa eine Stunde.

Der Terrassenweg: Der Weg ist etwa 3,3 Kilometer lang und erstreckt sich entlang eines Areals, auf dem früher Ziegel hergestellt wurden. Heute kann man hier ein Mosaik aus verschiedenen Böden bewundern. In diesem Teil der Dünen gedeihen Orchideen besonders gut. Die Wanderung dauert ungefähr eineinhalb Stunden.

Der Wiesenweg: Dieser Weg hat eine Länge von 4,5 Kilometer. Einplanen sollten Sie etwa zwei Stunden. Unterwegs können Sie zum Beispiel seltene Pflanzen, wie die Nickende Distel oder die Hundszunge bewundern.

Für Kinder gibt es übrigens ein eigenes „NaturEntdecker“-Programm, das den Kindern spielerisch die tolle Flora und Fauna näherbringt.

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Anfahrt zu den Boberger Dünen

Zu den Sanddünen im Naturschutzgebiet Boberger Niederung gelangt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über die U-Bahn-Linien U2 oder U4 bis zur Haltestelle Mümmelmannsberg. Von dort geht es entweder mit dem Bus Nummer 609 oder mit der Linie M112 weiter bis zur Haltestelle Schulredder oder Boberg. Von dort gelangen Sie über Schulredder und Boberger Furt zum Parkplatz.

Eine Alternative ist ein Spaziergang von der S-Bahn-Station Mittlerer Landweg (S21). Von der Station gehen Sie etwa eine halbe Stunde zu Fuß zu den Dünen. 

Außerdem ist es eine tolle Idee, einen Ausflug zu den Boberger Dünen mit einer Radtour zu kombinieren.

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Die Geschichte der Dünen vor den Toren Hamburgs

Die Boberger Dünen blicken auf eine vielfältige Geschichte zurück. Man kann vom Glück reden, dass man sich in den 1930er nicht über den Preis für den Sand einig wurde. Denn sonst wären die Dünen, genauso wie die umliegenden Gebiete, in Bauland ausgewiesen worden. Zum Glück war das nicht der Fall und das weitläufige Areal ist heute ein tolles Naherholungsgebiet für die Hamburger und ein Rückzugsort für viele seltene Tiere. Das Gebiet Boberger Niederung, das um die 350 Hektar umfasst steht seit 1991 offiziell unter Schutz. Zu ihm gehören auch die beiden Naturdenkmäler Boberger Düne und Achtermoor.

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