Auswanderermuseum

Ballinstadt: Die Geschichte der Migration im Auswanderermuseum Hamburg

Das Auswanderermuseum Hamburg auf der Veddel ist eine interaktive Zeitreise in die Welt der Auswanderer. In den insgesamt drei Häusern der Ballinstadt erleben Sie die spannende Geschichte der Ein- und Auswanderung über vier Epochen hinweg. Sie begleiten die Menschen vergangener Zeiten interaktiv auf Ihren aufregenden Reisen und lernen Ihre Wünsche und Träume, die Sie in die neue Heimat mitnahmen, kennen. Die damaligen Auswandererhallen wurden von Albert Ballin gegründet, der damit die Migration erstmals professionell organisierte. 

Öffnungszeiten ab dem 18. Mai 2021:
Mi - So | 10:00 - 15:30 Uhr

Wichtig: Für Ihren Besuch benötigen Sie zur Zeit einen negativen Coronatest (PCR nicht älter als 48 Stunden oder Schnelltest nicht älter als 12 Stunden, Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen) sowie ein online gebuchtes Tagesticket. 

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Das Auswanderermuseum Hamburg

Das Auswanderermuseum Hamburg steht auf historischen Grund

Auf einer der drei Hamburger Elbinseln liegt der Stadtteil Veddel. Hier entstanden ab dem Jahre 1900 auf circa 55.000 qm die sogenannten Auswandererhallen der Ballinstadt. Auf diesem geschichtshistorischen Grund wurden das Auswanderermuseum Hamburg eröffnet.

Namensgeber und Initiator für den Bau der Ballinstadt und der damaligen Wohnpavillons, Speisehallen, Bäder, Synagogen und medizinischen Untersuchungsräume war der Reeder Albert Ballin. Der in Hamburg geborene Ballin war jüdischer Abstammung. Er machte als Generaldirektor die HAPAG zur weltweit größten Schifffahrtslinie. 

Zweck dieser kleinen Stadt war es, Emigranten einen sicheren Ort vor ihrer Fahrt nach Übersee zur Verfügung zu stellen. Die in der Ballinstadt strengen medizinischen Vorkehrungen sollten verhindern, dass Auswanderer am Zielort von den Behörden abgewiesen wurden. Der Aufenthalt, Verpflegung und Übernachtungen während mehrtägigen Aufenthalts in der Ballinstadt waren kostenlos, bzw. im Preis für das Schiffsticket inbegriffen. 

Nachdem das Quartier im zweiten Weltkrieg als Kaserne, 1945 als Krankenhaus und später als Warenlager, Kriegsgefangenenlager bzw. Flüchtlingslager genutzt wurde, fielen alle Gebäude der Ballinstadt nach und nach dem Abriss zum Opfer.

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Die spannende Welt der Ein- und Auswanderer aus 4 Epochen macht das Auswanderermuseum Hamburg zu einem der meistbesuchten historischen Museen Hamburgs

An genau diesem historischen Ort entstand auf drei originalgetreu errichteten Gebäuden das heutige Auswanderermuseum Hamburg. Das Museum wurde im Juli 2007 eröffnet und führt in die Welt der Auswanderer. Angefangen im 16. Jahrhundert bis heute.

Im Jahre 2016 erfolgte ein Umbau des Auswanderermuseums BallinStadt Hamburg. Seitdem zeigen noch umfangreichere Ausstellungen die Geschichte der Ein- und Auswanderer, und zwar auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern. Ballinstadt präsentiert die Historie der Auswandererwelt von vier Epochen - faszinierend und berührend.

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Die Hoffnung der Menschen auf ein Leben in einer besseren Welt

»Hafen der Träume« 

Im Haus eins des Museums werden die Besucher in die persönliche Geschichte von Albert Ballin, Gründer der Auswandererhallen, entführt. Diese vorübergehende Heimstätte für viele Menschen wurde auch »Der Hafen der Träume« genannt und besitzt für die Welt eine historische Bedeutung.

»Welt in Bewegung«

Das Haus zwei beherbergt eine große Auswanderungsausstellung mit 14 Themenräumen. Hier geht der Besucher auf eine spannende Reise. Mit vielen unterschiedlichen Stationen erhält man Einblicke in verschiedene Etappen der Auswanderung. Die Ausstellung führt in weit entfernte Länder und über Jahrhunderte hinweg.

»Lebenslinien«

In Haus drei erwarten die Gäste des Museums bewegende Geschichten und Biografien von Menschen, die berühren. Ergreifende Dokumentationen von Ein- und Auswanderern. Persönliche Schicksale und Entwicklungen aus Vergangenheit sowie Gegenwart. Hier endet die Reise für den Museumsbesucher mit einem unerwarteten Abschluss. Er kann im „Raum der Farbe“ nun selbst aktiv werden. Auf einer riesigen Leinwand haben die Besucher die Möglichkeit, interaktiv mit Farbspielen auf dem Straßenzug einer Stadt die Vielfalt der Migration gestalten.

Die Emigrationsgeschichte der eigenen Familie im Museum erforschen

Ein weiteres Highlight der Ausstellung: Im kostenlosen Familienforschungszentrum des Museums hat man die Möglichkeit, an Computerplätzen etwas über die persönliche Familiengeschichte herauszufinden. Hier recherchiert man mit dem führenden Netzwerk die Emigrationsgeschichte seiner Ahnen.

Hungrig geworden? Im museumseigenen Restaurant kann man zum Abschluss des Besuches frisch zubereitete Gerichte aus aller Welt genießen.

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Wichtige Informationen zu Ihrer Buchung: Auswanderermuseum Hamburg 

* Tickets für das Auswanderermuseum Hamburg sind an kein Datum gebunden
* Das Ticket gilt täglich innerhalb der Öffnungszeiten
* Teilnehmer, die die Sicherheit oder Ordnung im Museum gefährden, können aus dem Museum verwiesen werden
* Tickets müssen nach der Online-Buchung ausgedruckt und dem Veranstalter beim Eintritt in Papierform vorgelegt werden 
* Die ausgewiesenen Online-Preise gelten nur bei Online-Buchung über HTI Hamburgtourist.info 
* Gekaufte Tickets sind von der Rückgabe und dem Umtausch ausgeschlossen

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