Zwischen StrandPauli und Dockland verändert die Hafenkante mehrmals ihren Charakter. Erst kommt St. Pauli mit Hafenstraße und Beachclub, dann die Fischauktionshalle, anschließend die geschäftige Große Elbstraße und zum Schluss Altonas moderner Fischereihafen. Sonntags ist die Strecke laut, früh und voller Marktschreier. An den übrigen Tagen gehört sie zu Hamburgs angenehmsten Spazierwegen am Wasser. Der berühmte Hamburger Fischmarkt findet ausschließlich am Sonntagmorgen statt. Vom 15. März bis 14. November läuft der Markt von 5:00 bis 9:30 Uhr, vom 15. November bis 14. März von 7:00 bis 9:30 Uhr. Die Fischauktionshalle wurde 1896 eingeweiht und wird heute überwiegend als Veranstaltungsort genutzt. Der Weg von StrandPauli bis zum Dockland ist rund zweieinhalb Kilometer lang und verläuft größtenteils an der Elbe entlang. Der tief liegende Fischmarkt kann bei Sturmfluten überschwemmt werden. Warnungen und Absperrungen solltet ihr ernst nehmen. Der Bereich beginnt an der St. Pauli Hafenstraße und führt über den eigentlichen Fischmarkt sowie die Große Elbstraße bis zum Dockland. Ihr wechselt dabei fast unbemerkt von St. Pauli nach Altona – Hamburg kann Grenzen eben auch ohne Schlagbaum. An der Elbe zwischen StrandPauli, Fischauktionshalle, Großer Elbstraße und Dockland Maritim, rau, kulinarisch, geschichtsträchtig und stellenweise überraschend modern Zwei bis drei Stunden für den Spaziergang, einen halben Tag mit Fischmarkt, Einkehr und Dockland Hafenfans, Spaziergänger, Fotografen, Frühaufsteher und Freunde ehrlicher Fischbrötchen StrandPauli, Fischauktionshalle oder direkt am Fischmarkt Landungsbrücken, St. Pauli, Altonaer Balkon, Museumshafen Oevelgönne und einer Hafenrundfahrt Der Fischmarkt lässt sich geführt entdecken, während Hafenrundfahrten den gesamten Bereich vom Wasser aus zeigen. Am Abend verändert sich die Perspektive noch einmal, wenn Kräne, Schiffe und Hafenkante langsam ihre Beleuchtung übernehmen. Hop-on-Hop-off mit 20 Haltestellen und Hamburg-Blick aus dem Oberdeck Private Barkassen- und Schiffscharter für Firmen, Feiern und Gruppen Sowjetisches Spionage-U-Boot mit sieben Abteilungen am Fischmarkt Entlang der Strecke liegen keine sauber aufgereihten Postkartenmotive. Genau das macht sie interessant. Beachclub, historische Markthalle, Hafenkneipen, Fischhandel und moderne Architektur erzählen gemeinsam, wie unterschiedlich Hamburg an wenigen Kilometern Elbufer sein kann. Historische Seemannskneipe, Drehort von Inas Nacht und echtes Hamburger Original Maritime Kneipenkultur, norddeutsche Küche und Elbblick an der Großen Elbstraße 345 Meter Ocean Liner, schwarzer Rumpf und ein Auftritt, für den selbst Hamburger pünktlich werden Konzerte, Märkte, Festivals und besondere Termine: Diese Veranstaltungen sind dem Bereich zugeordnet und werden automatisch nach ihrem Startdatum aktualisiert. Der sonntägliche Fischmarkt ist berühmt. Marktschreier, Obstkörbe, Fischbrötchen und erstaunlich wache Menschen treffen hier auf jene, die nach einer langen Nacht noch gar nicht im Bett waren. Das ist laut, unterhaltsam und sehr früh. Der Bereich funktioniert aber auch ohne Marktstände. Die Fischauktionshalle erinnert an Altonas Vergangenheit als bedeutender Fischereistandort. Entlang der Großen Elbstraße stehen alte Speicher, ehemalige Industriegebäude, Fischbetriebe, Restaurants und Hafenkneipen nebeneinander. Manches ist herausgeputzt, anderes trägt seine Gebrauchsspuren mit einer gewissen Gelassenheit. Am Holzhafen wird die Geschichte noch älter. Die zwischen 1722 und 1724 angelegte Anlage gilt als älteste erhaltene künstliche Hafenanlage Hamburgs. Heute treffen dort historische Spuren auf Büros, Gastronomie und moderne Architektur. Das Dockland setzt am westlichen Ende einen ziemlich deutlichen Schlusspunkt. Das gläserne Bürogebäude schiebt sich wie ein Schiffsbug über den Kai. Über 136 Außentreppenstufen erreicht ihr die öffentliche Aussichtsplattform. Oben seht ihr die gesamte Strecke noch einmal – diesmal ohne Fischbrötchen in der Sichtlinie. Die direkte Strecke lässt sich in etwa 40 Minuten laufen. Das wäre allerdings schade. Mit Fischmarkt, Architektur, Hafenkneipen und mehreren Wasserpausen solltet ihr mindestens zwei Stunden einplanen. Beginnt an der St. Pauli Hafenstraße. Bei StrandPauli treffen Sand, Liegestühle und vorbeifahrende Containerschiffe aufeinander. Der Beachclub ist ein guter Auftakt oder späterer Abschluss – abhängig von Saison, Wetter und freiem Platz. Folgt der Hafenkante zum großen Fischmarktgelände. Sonntags wird hier gerufen, gehandelt und gegessen. Unter der Woche wirkt die Fläche beinahe überraschend ruhig und öffnet den Blick auf Elbe und Hafen. Schaut euch die 1896 eingeweihte Fischauktionshalle genauer an. Ihre dreischiffige Architektur erinnert eher an eine Basilika als an einen Zweckbau für den Fischhandel. Öffentlich zugänglich ist sie vor allem bei Veranstaltungen und während des sonntäglichen Fischmarktgeschehens. Weiter geht es über die Große Elbstraße. Zwischen Fischhandel, Gastronomie und ehemaligen Industriegebäuden liegen Hamburger Kneipenklassiker wie Haifischbar und Schellfischposten. Nicht jeder Ort ist ständig geöffnet, die Fassaden erzählen aber auch ohne Getränk schon genug. Am Holzhafen trefft ihr auf einen der ältesten Teile des Altonaer Hafens. Alte Hafenstrukturen, moderne Gebäude und der weiterhin vom Fischgewerbe geprägte Bereich liegen hier dicht beieinander. Das Dockland beendet den Spaziergang mit einer kostenlosen Aussicht. Über 136 Stufen steigt ihr außen auf das Dach des markanten Bürogebäudes. Von oben blickt ihr auf Elbe, Hafen, Cruise Center und zurück Richtung Fischmarkt. Die Strecke ist unkompliziert, aber länger, als sie auf den ersten Blick wirkt. Vor allem sonntags kommen frühe Uhrzeit, Markttrubel und eingeschränkter Verkehr hinzu. Wenn ihr den berühmten Fischmarkt erleben möchtet, müsst ihr sonntagmorgens kommen. Nach 9:30 Uhr ist das eigentliche Marktgeschehen beendet. Unter der Woche fehlen Marktschreier und Obstkörbe, dafür habt ihr mehr Ruhe für Architektur, Elbblick und die Große Elbstraße. Der Spaziergang endet mehrere Kilometer vom Startpunkt entfernt. Plant für den Rückweg Bus, Fähre oder eine zweite Laufstrecke ein. Das Fischmarktgelände liegt im Überflutungsbereich der Elbe. Parkt bei Hochwasserwarnungen nicht an der tief liegenden Hafenkante und beachtet Absperrungen. Die öffentliche Plattform des Docklands erreicht ihr über 136 Außentreppenstufen. Für den Aufstieg braucht ihr feste Schuhe und halbwegs kooperative Knie. Die Strecke verläuft offen an der Elbe. Selbst an warmen Tagen kann es am Wasser deutlich kühler und windiger sein als auf dem Kiez oder in der Innenstadt. Der Fischmarkt ist am Sonntagmorgen ein Spektakel. Das sollte man einmal erlebt haben. Aber ehrlich gesagt zeigt sich die Hafenkante zwischen Fischmarkt und Dockland an einem normalen Nachmittag oft von ihrer stärkeren Seite. Dann müsst ihr euch nicht zwischen Marktschreiern, Einkaufskörben und Besuchergruppen hindurchschieben. Ihr könnt durch die Große Elbstraße laufen, irgendwo ein Fischbrötchen holen und euch ans Wasser setzen. Der Hafen liefert das Programm ohnehin kostenlos dazu. Bleibt bis zum Abend. Wenn die Sonne hinter den Kränen und Containeranlagen verschwindet, sieht die Strecke plötzlich aus, als hätte Hamburg sie eigens dafür gebaut. Wahrscheinlich wird die Stadt das bestreiten. Sie möchte nicht zu sentimental wirken. Der berühmte Fischmarkt findet jeden Sonntag statt. Vom 15. März bis 14. November ist er von 5:00 bis 9:30 Uhr geöffnet, vom 15. November bis 14. März von 7:00 bis 9:30 Uhr. Ja. Fischauktionshalle, Große Elbstraße, Holzhafen, Hafenkneipen und Dockland könnt ihr unabhängig vom sonntäglichen Markt entdecken. Außerhalb der Marktzeit ist die Strecke deutlich ruhiger. Die Strecke ist ungefähr zweieinhalb Kilometer lang. Ohne Stopps benötigt ihr etwa 40 Minuten, mit Besichtigungen und Pausen mindestens zwei Stunden. Nein. Der Fischmarkt und der Spaziergang entlang der Elbe sind kostenfrei. Für gastronomische Angebote, Veranstaltungen und einzelne Erlebnisse fallen eigene Kosten an. Die Fischauktionshalle ist kein dauerhaft geöffnetes Museum. Sie ist vor allem bei Veranstaltungen und während des sonntäglichen Fischmarktgeschehens öffentlich zugänglich. Ja. Auf dem Dach befindet sich eine öffentliche und kostenfrei zugängliche Aussichtsplattform. Sie wird über eine Außentreppe mit 136 Stufen erreicht. Große Teile des Weges verlaufen ebenerdig oder über reguläre Gehwege. StrandPauli und die Dachplattform des Docklands sind nicht stufenlos zugänglich. Baustellen, Kopfsteinpflaster und einzelne Übergänge können den Weg zusätzlich erschweren. Für den Fischmarkt müsst ihr früh am Sonntag kommen. Für einen ruhigen Spaziergang eignen sich der späte Nachmittag und der frühe Abend, wenn das Licht über der Elbe weicher wird. Zwischen StrandPauli und Dockland wechseln nicht nur Gebäude und Aussichten. Ihr bewegt euch von St. Pauli nach Altona, vom Beachclub zum historischen Fischmarkt und vom alten Hafenquartier zur modernen Büroarchitektur. Nehmt euch Zeit für die Große Elbstraße und schaut nicht ausschließlich auf die Elbe. Speicher, Kneipen, Fischbetriebe und ehemalige Industriegebäude erzählen mindestens genauso viel über diesen Bereich wie Schiffe und Hafenkräne. Am Dockland könnt ihr zum Schluss noch einmal zurückblicken. Nach 136 Stufen versteht ihr dann auch körperlich, dass gute Aussichten in Hamburg gelegentlich erarbeitet werden müssen. Östlich schließen Landungsbrücken und St. Pauli an. Hinter dem Dockland beginnt der Weg Richtung Neumühlen, Museumshafen Oevelgönne und weiter durch Hamburgs Westen.Wo Hamburg nach Elbe, Fisch und Feierabend aussieht
Der Fischmarkt ist mehr als ein Sonntagmorgen
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Von Strand Pauli bis zum Dockland
Start bei StrandPauli
Über den Hamburger Fischmarkt
Fischauktionshalle
Große Elbstraße und Hafenkneipen
Holzhafen und Fischereihafen
Ziel am Dockland
Sechs Tipps für euren Weg an der Elbe
MARKTZEITEN BEACHTEN
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LINEARE ROUTE PLANEN
STURMFLUTWARNUNGEN
DOCKLAND-TREPPE
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Lauft die Strecke nicht nur am Sonntag
Fragen zum Fischmarkt und zur Elbmeile
Wann findet der Hamburger Fischmarkt statt?
Lohnt sich der Bereich auch außerhalb der Marktzeiten?
Wie weit ist es von StrandPauli bis zum Dockland?
Kostet der Besuch des Fischmarkts Eintritt?
Kann man die Fischauktionshalle besichtigen?
Kann man auf das Dockland hinaufsteigen?
Ist die Strecke barrierefrei?
Wann ist die schönste Zeit für den Spaziergang?
Ein Spaziergang durch mehrere Seiten der Stadt
Diese Hamburger Bereiche liegen gleich nebenan
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