Herbertstraße heißt: Kiez ohne Filter – Sexarbeit, klare Regeln und eine Straße, die Hamburgs Geschichte nicht versteckt
Die Herbertstraße ist eine kurze Straße auf St. Pauli nahe der Reeperbahn, die seit sehr langer Zeit mit Sexarbeit verbunden ist.
Sie ist an den Enden durch Sichtblenden/Tore abgeschirmt, und es gelten klare Zutrittsregeln: Frauen und Minderjährige sollen dort nicht durchgehen; der Zugang ist praktisch auf volljährige Männer beschränkt.
Wichtigster Grundsatz für Besucher: Keine Fotos, kein Gaffen, kein Theater – hier arbeiten Menschen.
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Das Wichtigste in 30 Sekunden
Warum es sich lohnt?
Nicht, weil es „kitzelt“, sondern weil es ein ehrliches Stück Hamburg ist: Die Herbertstraße zeigt, dass Sexarbeit zum Kiez gehört – mit Regeln, Schutz und einer Geschichte, die man nicht wegpolieren kann.
Wenn Ihr Hamburg wirklich verstehen wollt, gehört auch das dazu: der Umgang mit Arbeit, Körper, Öffentlichkeit – und mit der Frage, wie man Respekt in einer lauten Gegend praktisch lebt.

So macht Ihr’s richtig

Micks Insider Tipp:
Wenn Ihr einfach „sehen wollt, was es ist“: Bleibt außen an den Sichtblenden stehen, checkt die Schilder/Regeln, und entscheidet dann bewusst. Das ist respektvoller als neugierig reinzudrücken – und ihr merkt schnell, ob euch das Thema interessiert oder ob ihr lieber weiter in Richtung Davidstraße und Kiez-Flair abbiegt.
Highlights vor Ort
Euer Besuchsplan: 30 / 60 / 120 Minuten
Praktische Infos zur Herbertstraße
Stand: 31.01.2026
FAQ Herbertstraße
Kurzfazit
Die Herbertstraße ist St. Pauli pur, nur ohne Show: Sexarbeit in einem klar regulierten, abgeschirmten Rahmen – mit Regeln, die man respektiert oder man lässt es. Wenn Ihr offen, ruhig und ohne Kamera hingeht, versteht Ihr den Ort sofort: nicht als „Treffpunkt“, sondern als echtes Stück Stadtwirklichkeit.
Über den Autor

Michael „Mick“ Shaw
Michael „Mick“ Shaw ist Hamburg-Insider, Schiffsführer im Hamburger Hafen und auf St. Pauli aufgewachsen. Seine Tipps entstehen aus echter Erfahrung zwischen Hafen, Kiez und den schönsten Ecken der Stadt.
Geboren auf St. Pauli – Barkassen Kapitän – Gastgeber im Kiez Garden St. Pauli
Bildernachweise / FotografInnen: Malte Klauck, Michael Sarnhof, Bilderwerk Hamburg, Shutterstock, Fotolia







