Hier trifft Speicherstadt-Vergangenheit auf Zukunft am Wasser: In der HafenCity schlendert Ihr zwischen Architektur-Highlights, Parks, Spielplätzen und dem Westfield-Überseequartier

Die HafenCity ist Hamburgs großes Stadtentwicklungsprojekt auf 157 Hektar ehemaliger Hafen- und Industriefläche und vergrößert die Hamburger Innenstadtfläche um rund 40 %. 

Der Baustart wird auf 9. April 2001 datiert: Seitdem wächst hier Schritt für Schritt eine neue City am Wasser mit Promenaden, Plätzen, Parks und jeder Menge „Guck mal, Hamburg kann auch modern“. 

Touristisches Herzstück ist der Mix aus Wasserlagen, öffentlichen Freiräumen (in Summe inzwischen über 28 ha) und Hotspots wie Marco-Polo-Terrassen, Magellan-Terrassen und dem neuen Westfield Hamburg-Überseequartier.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

Warum es sich lohnt?

Weil die HafenCity Hamburg einmal komplett neu erzählt: Aus Hafen- und Industrieflächen wurden Promenaden, Plätze, Parks und ein Stadtteil, der sich am Wasser entlang wie ein sehr langer „Spaziergang mit Wow-Momenten“ anfühlt. 

Und weil Ihr hier richtig viel auf engem Raum bekommt: Aussichtsplätze wie die Marco-Polo-Terrassen, maritime Spots rund um den Sandtorhafen an den Magellan-Terrassen, grüne Pausen im Lohsepark und als neues Schwergewicht das Westfield Hamburg-Überseequartier. 

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So macht Ihr’s richtig

  • Start am Wasser: Beginnt bei den Marco-Polo-Terrassen oder den Magellan-Terrassen. Weil Ihr dort sofort versteht, warum die HafenCity so ein touristischer Hotspot ist: Blick, Wasser, Atmosphäre. 

  • Westfield clever timen: Plant das Westfield Hamburg-Überseequartier als „Mitte“ Eures HafenCity-Tages ein. Weil Ihr dort seit 08.04.2025 Shopping, Gastro und Freizeit unter einem Dach (bzw. Quartier) bündeln könnt, statt ständig Wege zu verlieren. 

  • Grün einbauen: Nehmt mindestens einen Park mit: Lohsepark, Grasbrookpark oder Baakenpark. Weil die HafenCity nicht nur Glas und Kante kann, sondern auch richtig gutes Durchatmen. 

  • Mit Kindern auf Piratenmodus: Wenn Kids dabei sind, steuert den Grasbrookpark an. Weil der Park bewusst maritim gestaltet ist und mit Spiel-Elementen das „Hafen-Abenteuer“ liefert, ohne dass Ihr irgendwas erklären müsst. 

  • Geschichte mit Respekt: Macht im Lohsepark einen kurzen Halt am denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Weil HafenCity-Zukunft nur dann rund ist, wenn man die Vergangenheit nicht wegwischt. 

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Micks Insider Tip:

Wenn Ihr HafenCity „richtig“ erleben wollt, macht Euch einen simplen Loop: Erst Aussicht an den Terrassen (Marco-Polo oder Magellan), dann ein Grün-Stop im Grasbrookpark oder Lohsepark, und zum Schluss das Westfield Hamburg-Überseequartier als warmes Finale. Das fühlt sich an wie drei Stadtteile in einem, ohne dass Ihr Hamburg-Mitte verlassen müsst.

Highlights vor Ort

Die Elbphilharmonie ist das große HafenCity-Icon – und das Beste: Die Plaza ist eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform mit Rundumblick auf Stadt und Hafen (Besuch wird über Tickets gesteuert). 

Die Marco-Polo-Terrassen sind HafenCity-„Logenplätze“ am Wasser: Stufen, Sitzflächen und genau der Spot, wo Ihr euch einmal hinsetzt und denkt: Joa, läuft. 

Am Sandtorhafen liegt der Traditionsschiffhafen – historische Schiffe, maritime Kulisse, richtig gut zum Schlendern und Gucken (gerade rund um die Terrassen). 

Der Ticketstore HafenCity ist eine praktische Anlaufstelle für Tickets und Tourist-Infos direkt in der HafenCity – gut, wenn Ihr spontan Pläne ändert oder schnelle Tipps braucht. 

Die HafenCity ist von ehemaligen Kaikanten umsäumt, die heute als Promenaden gestaltet sind – dieses „immer am Wasser lang“-Gefühl ist hier kein Zufall, sondern Konzept. 

Der Grasbrookpark ist ein Spiel- und Freizeitpark in der westlichen HafenCity, maritim gestaltet und perfekt für eine Pause – besonders, wenn Kids dabei sind und Energie loswerden müssen. 

Der Überseeboulevard ist die HafenCity-Flanierstrecke: shops, cafés, Restaurants – ideal als „kurz mal bummeln“ zwischen Wasserplätzen und Park. 

Das Cruise Center HafenCity ist das Kreuzfahrtterminal in der HafenCity und inzwischen Teil des Umfelds vom Westfield Überseequartier – hier merkt Ihr an manchen Tagen sehr konkret, wie international Hamburg ist. 

Euer Besuchsplan: 30 / 60 / 120 Minuten

Praktische Infos zur HafenCity

Die Plaza ist öffentlich zugänglich und täglich 10:00–24:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 23:30). Damit es nicht zu voll wird, läuft der Zugang über Tickets (Kapazitätssteuerung). 

Die Marco-Polo-Terrassen liegen am Grasbrookhafen und sind in drei Ebenen angelegt – mit Blick aufs Wasser und kleinen Details wie einer Boule-Fläche. 

Der Sandtorhafen ist Hamburgs erstes künstlich angelegtes Hafenbecken (Eröffnung 1866) und heute der Traditionsschiffhafen: Rund 380 m Pontonanlage, Liegeplätze für ca. 20–25 historische Schiffe. 

Die HafenCity ist gemacht fürs „immer am Wasser lang“: Insgesamt gibt’s rund 10,5 km Kaipromenaden. 

Der Grasbrookpark bringt maritimes Spielplatz-Feeling in die HafenCity: Piratenschiff, Wasser-Elemente, Matschen – ideal, wenn Kids dabei sind (oder Ihr innerlich noch welche seid). 

Der Überseeboulevard ist die Flaniermeile der HafenCity: autofrei, mit Shops, Gastro und dieser „einmal kurz bummeln“-Energie zwischen Wasser und moderner Architektur. 

Der Ticketstore HafenCity ist eine praktische Anlaufstelle für Tickets und Touristen-Infos direkt in der HafenCity – perfekt, wenn Ihr spontan umplant oder schnell eine Empfehlung braucht. 

Das Cruise Center HafenCity hat zwei Liegeplätze (u. a. 345 m und 230 m) und liegt mitten im Quartier – je nach Tag ist hier richtig internationales Hafenkino. 

Stand: 28.01.2026

FAQ HafenCity

Die HafenCity ist Hamburgs großes Stadtentwicklungsgebiet auf ehemaliger Hafenfläche – ein neues Stück Innenstadt am Wasser mit Promenaden, Plätzen, Parks und Highlights. 

Am besten bei der Elbphilharmonie und den Marco-Polo-Terrassen – da habt Ihr sofort Wasserblick, Architektur und „Ah, deswegen kommen alle her“. 

Ja, die Plaza ist öffentlich. Wegen begrenzter Kapazität wird der Besuch über Tickets geregelt; geöffnet ist sie täglich 10:00–24:00 Uhr (letzter Einlass 23:30). 

Ein öffentlicher Platz am Grasbrookhafen, terrassenförmig in drei Ebenen – super zum Sitzen, Gucken, Durchatmen (und ja, Boule geht dort auch). 

Der Sandtorhafen gilt als erstes künstlich geschaffenes Hafenbecken Hamburgs (1866) und ist heute als Traditionsschiffhafen bekannt – mit historischen Schiffen direkt in der HafenCity. 

Rein als Wasserlaufstrecke: etwa 10,5 km Kaipromenaden – das ist exakt der Grund, warum HafenCity-Spaziergänge so gut funktionieren. 

Der Grasbrookpark ist der Klassiker: maritim gestaltet, mit Piraten-/Wasser-Spielideen – und super gelegen für eine Pause zwischendrin. 

Eine autofreie Flaniermeile in der HafenCity mit Shops und Gastro – gut für „kurz bummeln“, Kaffee holen, weiterziehen. 

Ja: das Cruise Center HafenCity mit zwei Liegeplätzen (u. a. 345 m und 230 m). 

Im Ticketstore HafenCity – als lokale Anlaufstelle für Tickets und Touristen-Infos. 

Elbphilharmonie/Plaza → Marco-Polo-TerrassenSandtorhafen (Traditionsschiffe) → PromenadenGrasbrookparkÜberseeboulevard → je nach Timing noch kurz am Cruise Center HafenCity vorbeischauen. 

Kurzfazit

Die HafenCity ist Hamburgs „City am Wasser“ in Bestform: oben die Elbphilharmonie Plaza, daneben Marco-Polo-Terrassen und Sandtorhafen, dazwischen endlose Promenaden, plus Grasbrookpark für die Pause und der Überseeboulevard fürs Bummeln. Und wenn am Kreuzfahrtterminal ein Ozeanriese liegt, fühlt sich das Ganze plötzlich sehr weltstädtisch an. 

Über den Autor

Mick Shaw - Hamburg Insider

Michael „Mick“ Shaw

Michael „Mick“ Shaw ist Hamburg-Insider, Schiffsführer im Hamburger Hafen und auf St. Pauli aufgewachsen. Seine Tipps entstehen aus echter Erfahrung zwischen Hafen, Kiez und den schönsten Ecken der Stadt.

Geboren auf St. Pauli – Barkassen Kapitän – Gastgeber im Kiez Garden St. Pauli

Bildernachweise / FotografInnen: Malte Klauck, Michael Sarnhof, Bilderwerk Hamburg, Shutterstock, Fotolia