HAFENCITY MIT GRAS UNTER DEN FÜSSEN

Eine Insel, ein Hügel, ziemlich viel Platz

Wo die HafenCity ihre geraden Linien kurz abstellt und einen 15 Meter hohen Sandberg baut

Der Baakenpark sieht aus, als hätte jemand einen Park ins Hafenbecken gegossen. Ganz falsch ist das nicht: Auf einer künstlich aufgeschütteten Halbinsel liegen Wiesen, Spielflächen, Fußballplätze und der 15 Meter hohe Himmelsberg. Die HafenCity kann also auch grün. Sie braucht dafür nur ein paar Berechnungen mehr.

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Kurzinfos zur Sehenswürdigkeit

Bereich
Hafencity
Art
Park, Spiel- und Sportanlage
Zeit vor Ort
60 bis 120 Minuten
Eintritt
Kostenlos zugänglich.
Gut für
Familien, Sport, Picknick und HafenCity-Spaziergänge
Kombinierbar mit
dem Baakenhafen, den Elbbrücken oder einer Tour durch die östliche HafenCity

Erst kam der Sand. Dann der Himmelsberg.

Seit 2018 liegt der Baakenpark als rund 1,6 Hektar große Halbinsel mitten im Hafenbecken. Aufgeschüttet wurde sie aus Elbsand, verbunden werden die beiden Ufer durch eine Fußgängerbrücke. Der 15 Meter hohe Himmelsberg setzt dem Ganzen die Spitze auf. Er wurde so gebaut, dass ihm Hochwasser, Eis, Treibgut und sogar der mögliche Kontakt mit einer Barkasse wenig anhaben sollen. Selbst ein Hügel braucht in Hamburg offenbar Hafenqualifikation.

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Darum geht’s

Warum es sich lohnt

Weil die HafenCity hier nicht nur angesehen, sondern benutzt werden darf. Kinder klettern durch Holzkisten, Jugendliche spielen Fußball, Erwachsene liegen auf der Wiese und alle haben Wasser vor der Nase. Ihr braucht weder Reservierung noch Konsumabsicht. Für diesen Stadtteil ist das fast schon rebellisch.

Auf einen Blick

Die Highlights

  • Rund 1,6 Hektar große Halbinsel im Baakenhafen
  • 15 Meter hoher Himmelsberg
  • Treibholzspielplatz mit Kisten und Holzbalken
  • Fußball- und Bewegungsflächen
  • Fußgängerbrücke zwischen beiden Ufern
  • Wiesen und Sitzplätze direkt am Wasser

Oben Aussicht, unten Treibholz

Steigt zuerst auf den Himmelsberg. Oben seht ihr Baakenhafen, Elbbrücken und ein Quartier, das an vielen Stellen noch sichtbar weiterwächst. Danach geht es hinunter zum Treibholzspielplatz, wo Holzkisten und Balken aussehen, als hätte die Elbe sie persönlich abgeliefert. Dazwischen liegen Wiesen, Sportflächen und große Sitzstufen. Der Park lässt sich schnell durchqueren. Das wäre allerdings die langweiligste Nutzung.

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Am Wasser hat der Wind Hausrecht

Der Baakenpark liegt offen im Hafenbecken. Wind, Sonne und Wetter kommen deshalb ohne Voranmeldung vorbei; Schatten und geschützte Plätze sind begrenzt. Bis auf den Himmelsberg sind die Parkbereiche barrierefrei erreichbar. Mit Kindern bleibt an den Wasserkanten trotzdem Aufmerksamkeit gefragt – Stadtplanung ersetzt keine Aufsicht.

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Micks Insider-Tipp

So macht ihr mehr daraus

Mein Tipp: Kommt am späten Nachmittag und geht zuerst auf den Himmelsberg. Wenn das Licht tiefer steht, bekommen Wasser, Brücken und Neubauten deutlich mehr Charakter. Danach setzt ihr euch auf die großen Holzflächen am Ufer und schaut dem Quartier beim Wachsen zu. Hier verändert sich die Aussicht schneller als in anderen Parks das Laub.

Mick von Hamburg Tourist.info
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Kurz geklärt

Häufige Fragen

Ist der Baakenpark kostenlos zugänglich?

Ja. Park, Spielplatz, Sportflächen und Himmelsberg könnt ihr kostenlos nutzen. Eintrittskarten wären auf einer frei zugänglichen Sandinsel auch etwas schwer zu kontrollieren.

Wie viel Zeit solltet ihr für den Baakenpark einplanen?

Für Himmelsberg und einen Rundgang reichen etwa 60 Minuten. Mit Kindern, Picknick oder einer längeren Pause am Wasser werden daraus leicht zwei Stunden. Spielplätze haben ihre eigene Zeitrechnung.

Wie hoch ist der Himmelsberg?

Der künstlich aufgeschüttete Hügel ist rund 15 Meter hoch. Das reicht für einen freien Blick über Baakenhafen und östliche HafenCity, ohne dass ihr dafür ernsthafte Bergsteigerpläne entwickeln müsst.

Ist der Baakenpark für Kinder geeignet?

Ja. Der Treibholzspielplatz, Wiesen und Bewegungsflächen machen den Park zu einem guten Ziel für Familien. An den offenen Wasserkanten solltet ihr Kinder jedoch im Blick behalten. Der Hafen ist Kulisse und echtes Hafenbecken zugleich.

Womit lässt sich der Besuch gut verbinden?

Der Park liegt mitten im Baakenhafen und passt gut zu einem Spaziergang durch die östliche HafenCity. Zu Fuß erreicht ihr die Elbbrücken, den Amerigo-Vespucci-Platz und die Promenaden an Versmannkai und Petersenkai. Verlaufen ist hier schwierig – das Wasser sortiert die Richtungen recht deutlich.

Unser Fazit

Der Baakenpark ist die angenehme Unterbrechung zwischen den geraden Linien der HafenCity. Eine künstliche Insel, die nicht künstlich wirken möchte, ein Berg ohne Gebirge und ein Spielplatz mit Hafenbecken drum herum. Geht hoch, setzt euch hin und lasst den Stadtteil für eine Weile allein weiterplanen.

Bildernachweis
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