Wenn Hamburg mal kurz so tut, als wäre es Venedig: Weiße Bögen, Wasserblick und dieses „Ich bleib noch fünf Minuten“-Gefühl.

Die Alsterarkaden sind ein historischer Arkadengang im italienischen Stil an der Kleinen Alster, direkt zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt: Ideal zum Schlendern, Shoppen und für einen der schönsten Innenstadt-Blicke aufs Hamburger Rathaus. 

Entstanden sind sie nach dem Großen Brand von 1842 und stehen als Teil eines denkmalgeschützten Ensembles in der offiziellen Denkmalliste: Datierung 1843–1846, Entwurf Alexis de Chateauneuf. 

Extra-Plus: Von hier geht’s direkt in die Mellinpassage, die als älteste Einkaufspassage Hamburgs gilt und die Arkaden mit dem Neuen Wall verbindet. 

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

Warum es sich lohnt

Weil die Alsterarkaden dieses seltene Innenstadt-Upgrade liefern: Wasser, Architektur und „einmal kurz mediterran“, obwohl Ihr eigentlich nur vom Rathausmarkt rüber zum Jungfernstieg wolltet. 

Und weil hier echte Historie steht: Nach dem Großen Brand von 1842 entstanden, datiert 1843–1846, entworfen von Alexis de Chateauneuf und offiziell als Denkmal-Ensemble geführt. 

Alsterarkaden Hamburg

So macht Ihr’s richtig

  • Kommt auch bei Regen: Nutzt die Arkaden als überdachten Spaziergang am Wasser. Weil das hier eine der wenigen Stellen ist, wo „Hamburg-Wetter“ plötzlich angenehm wird. 

  • Macht das Rathaus-Foto: Stellt Euch so, dass die Bögen den Blick aufs Rathaus einrahmen. Weil genau diese Perspektive die Alsterarkaden zu einem der typischen Innenstadt-Motive macht. 

  • Nehmt die Passage mit: Geht einmal durch in die Mellinpassage Richtung Neuer Wall. Weil Ihr so aus „kurz gucken“ eine Mini-Route mit Hamburgs elegantester Shopping-Kante macht. 

  • Geht nicht nur durch, bleibt stehen: Schaut Euch die Details der Nachbrand-Architektur bewusst an. Weil die Arkaden nicht Kulisse sind, sondern ein historisches Innenstadt-Konzept aus 1843–1846. 

  • Plant Stoßzeiten clever: Kommt morgens oder später am Nachmittag. Weil Jungfernstieg/Rathausmarkt zur Mitte des Tages schnell zur Menschen-Autobahn werden können. 

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Micks Insider Tipp:

Macht die „Rahmen-und-Wechsel“-Nummer: Erst unter den Alsterarkaden Richtung Rathaus gucken, dann sofort rüber ans gegenüberliegende Ufer der Kleinen Alster und zurückschauen. Von drüben wirken die weißen Bögen wie ein Bühnenbild, und Ihr bekommt das volle „Venedig-in-Hamburg“-Bild in einem Blick.

Highlights vor Ort

Weiße Arkaden direkt am Wasser: Mediterraner Look mitten in Hamburgs City. 

Blickachse Richtung Hamburger Rathaus: Einer der ikonischsten Innenstadt-Momente. 

Direkter Durchgang zur Mellinpassage: Historische Passage mit Jugendstil-Bemalungen und Shop-Flair. 

Entstanden nach dem Brand von 1842: Ein sichtbares Stück Hamburger Wiederaufbaugeschichte. 

Von den Arkaden seid Ihr in Sekunden am Neuen Wall: Luxus-Schaufenster gucken inklusive. 

Euer Besuchsplan: 30 / 60 / 120 Minuten

Praktische Tipps zu den Alsterarkaden

Zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt an der Kleinen Alster. 

Datierung 1843–1846, Entwurf Alexis de Chateauneuf. 

Teil des Wiederaufbaus nach dem Großen Brand von 1842. 

In der offiziellen Denkmalliste als Ensemble geführt. 

Unter Denkmalschutz seit 2013. 

Zugang zur Mellinpassage: Gilt als älteste Einkaufspassage Hamburgs, Verbindung zum Neuen Wall. 

Stand: 23.01.2026

FAQ zu den Alsterarkaden in Hamburg

Sie liegen in der Innenstadt an der Kleinen Alster zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt. 

Sie wurden als Arkadengang im italienischen Stil geplant und sind genau deshalb Hamburgs berühmtester „Venedig-Moment“ in der City. 

In der Denkmalliste sind sie mit 1843–1846 datiert. 

Der Entwurf wird Alexis de Chateauneuf zugeschrieben. 

Nach dem Brand wurde das Gebiet neu geplant und in diesem Zusammenhang entstanden die Arkaden als Teil des Wiederaufbaus. 

Ja, seit 2013 ist er denkmalgeschützt. 

Ja, sie sind in der offiziellen Denkmalliste als Teil eines Ensembles geführt. 

Ja, die Arkaden sind ein öffentlich zugänglicher Durchgang in der Innenstadt, Ihr könnt einfach durchlaufen und schauen.

Die Mellinpassage verbindet die Alsterarkaden mit dem Neuen Wall und gilt als älteste Einkaufspassage Hamburgs: Der Eingang liegt direkt in/bei den Arkaden. 

Gerade dann: Unter den Arkaden habt Ihr einen überdachten Weg am Wasser und trotzdem City-Feeling. 

Der Klassiker ist der Blick durch die Bögen Richtung Rathaus, weil die Arkaden den Blick wie ein Rahmen wirken lassen. 

Sehr easy: Rathausmarkt und Jungfernstieg liegen direkt dran, und über die Mellinpassage seid Ihr fix am Neuen Wall. 

Kurzfazit

Die Alsterarkaden sind Hamburgs elegantester Innenstadt-Spaziergang: Kleine Alster, weiße Bögen, Rathausblick und mit der Mellinpassage gleich noch ein historischer Durchgang Richtung Neuer Wall. 

Über den Autor

Mick Shaw - Hamburg Insider

Michael „Mick“ Shaw

Michael „Mick“ Shaw ist Hamburg-Insider, Schiffsführer im Hamburger Hafen und auf St. Pauli aufgewachsen. Seine Tipps entstehen aus echter Erfahrung zwischen Hafen, Kiez und den schönsten Ecken der Stadt.

Geboren auf St. Pauli – Barkassen Kapitän – Gastgeber im Kiez Garden St. Pauli

Bildernachweise / FotografInnen: Malte Klauck, Michael Sarnhof, Bilderwerk Hamburg, Shutterstock, Fotolia