Finnische Seemannskirche

Vorgezogener Weihnachtsmarkt in der finnischen Seemannskirche Hamburg 

Die finnische Seemannskirche in Hamburg wurde für um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts aus der Taufe gehoben. Insbesondere seit dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Zahl ihrer Mitglieder, sodass man mit der Einweihung der neuen Kirche im Portugiesenviertel 1966 in ein größeres Gebäude umzog. Heute liegt sie zusammen mit drei anderen nordischen Kirchen nahe dem Hamburger Hafen und ist Schauplatz eines regen Gemeindelebens, bei dem nicht zuletzt ein jährlicher Weihnachtsmarkt ein großer Publikumsmagnet ist. Doch auch ansonsten finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt, bei denen auch Nichtmitglieder der finnischen Seemannskirche in Hamburg willkommen geheißen werden. So umfasst der Komplex auf der Ditmar-Koel-Straße auch ein öffentliches Café, eine Bibliothek und natürlich eine Sauna. Die Gemeinde ist Heimat für viele Menschen aus Finnland, aber nicht erst seit Kurzem von ebenso vielen Hamburgern und Touristen gerne besucht.

 

Adresse

Ditmar-Koel-Straße 6
20459 Hamburg

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Details

Eine finnische Kirche in Hamburg

„Pohjois-Saksan merimieskirkko“ heißt sie eigentlich, die finnische Seemannskirche in Hamburg. Und von vielen ihrer Besucherinnen und Besucher wird diese Titulierung auch verstanden. Denn noch heute ist die Kirche tatsächlich ein Anlaufpunkt für viele Bürger aus Finnland, die entweder dauerhaft in Hamburg leben oder aufgrund einer Reisetätigkeit häufig Gelegenheit haben, in sie einzukehren. Auch für normale Reisende aus Finnland bietet die Gemeinde ihre Dienste an, die sich bei Weitem nicht auf religiöse Inhalte beschränken. Vielmehr versteht die finnische Kirche in Hamburg sich als ein Treffpunkt für soziale und kulturelle Aktivitäten genauso, wenn nicht sogar noch stärker, als für jene mit christlichem Hintergrund.

Entworfen wurde das gesamte Gebäude in den 1960er Jahren vom Finnen Pentti Ahola, der seine Pläne zusammen mit Dieter Langmaack in die Tat umsetzte. Der jährliche Weihnachtsmarkt, welcher allerdings über vier Tage bereits im November abgehalten wird, ist nicht nur beliebtes Ziel vieler Hamburgerinnen und Hamburger. Er dient auch dazu, die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde übers Jahr hinweg zu finanzieren, was aufgrund seiner großen Popularität auch immer wieder gelingt. 

 

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Ein Gottesdienst findet hier hingegen nur einmal pro Monat statt und ist dann auch nicht allzu übermäßig frequentiert. Immerhin wird aber einmal wöchentlich eine Andacht in den Räumen der Gemeinde im Portugiesenviertel durchgeführt. Ruhe bieten aber auch die vielen anderen Räumlichkeiten, die der Komplex seinen Nutzern bietet. Man mag kaum glauben, dass man sich bei einem Aufenthalt in der finnischen Gemeinde mitten in einer lärmenden Großstadt befindet, so gut haben die aktuellen Betreiber typisch finnische Gemütlichkeit in ihrer Einrichtung erzeugen können. 

Sogar Übernachtungen sind hier möglich. Insgesamt drei Doppelzimmer sowie ein Gruppenraum stehen dafür zur Verfügung, die Konditionen sind dabei nicht zuletzt angesichts der sehr guten Lage mitten in der Stadt äußerst erschwinglich. 

 

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Die Lage und andere Sehenswürdigkeiten im Umfeld

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Kirche über gleich drei S-Bahnlinien zu erreichen: S1, S2 und S3, jeweils die Haltestelle Landungsbrücken nutzen. Ein ebenfalls öffentlich nutzbares Parkhaus befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche, deren Adresse Ditmar-Koel-Straße 2 in 20459 Hamburg lautet. Die Landungsbrücken selbst sind natürlich ebenso wie der gesamte in der Umgebung befindliche Hamburger Hafen eine weitere Sehenswürdigkeit, ohne welche es diese finnische Gemeinde in Hamburg wahrscheinlich gar nicht gäbe. Auch die St.-Michaelis-Kirche, im Volksmund „Michel“ genannt, liegt unweit der Einrichtungen der finnischen Gemeinde.

Wenig erstaunlich befinden sich auch die Kirchen der norwegischen und dänischen Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft der finnischen Kirch in Hamburg. Sie alle reihen sich entlang der Ditmar-Koel-Straße auf, auch die schwedische Gustav-Adolfs-Kirche liegt nicht weit von der finnischen Seemannskirche entfernt, sodass man auch diesen interessanten Einrichtungen in Hamburg einen Besuch abstatten kann. 


Geschichte der finnischen Seemannskirche in Hamburg

Toivi Waltari war der Namen jenes finnischen Seemannspastors, der schon im Jahr 1902 einen Handarbeitskreis gründete, zu dem sich noch heute Frauen aus Finnland wöchentlich in der Kirche treffen. Ein Jahr zuvor hatte die finnische Mission in Hamburg ihre Arbeit aufgenommen. Sie war Anlaufstelle für viele weltliche, nicht zuletzt aber religiöse Bedürfnisse von Finnen in Hamburg. 

Im Zweiten Weltkrieg wurde ihr Gebäude zerstört. Doch nach dem Krieg erfolgte ein rascher Wiederaufbau, nicht zuletzt, da der zunehmende Schiffsverkehr auf der Ostsee immer mehr Finnen nach Hamburg führte. So mancher Finne heiratete seine Finnin fürs Leben in Hamburg, die Zahl der Mitglieder der Gemeinde wuchs in jener Zeit stetig an. Das heutige Gebäude der finnischen Seemannskirche in Hamburg entstand allerdings erst zwischen 1965 und 1966 im Portugiesenviertel nahe dem Hafen.


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