MARKK

Museum, Begegnungsort, Eventlocation

In einer Stadt, die ihren Erfolg vor allem dem Kolonialhandel und der Seefahrt verdankt, fanden sich immer schon Artefakte aus vielerlei Ländern. So verwundert es nicht, dass Hamburg seit 1879 über ein Museum verfügt, in dem sie zusammengetragen wurden und das heute eines der größten für Ethnologie in Europa ist. 

‚Völkerkunde‘ – ein Wort, dass in heutiger Zeit etwas ‚Geschmäckle‘ hat – verschwand 2017 aus dem Namen des Museums. Aus dem ‚Museum für Völkerkunde‘ wurde das MARKK. Und bei der Namensänderung wurde im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich ‚entstaubt‘. 

Heute bietet das MARKK nicht nur Einblick in andere Kulturen und deren Kunstwelten, sondern auch zahlreiche Veranstaltungen, die neugierig auf ‚Fremdes‘ machen, zur Auseinandersetzung auffordern und Brücken bauen. 

Neben den immer brillanten Sonderausstellungen, die oft mit alten Fotografien einen lebendigen Eindruck der Kolonialzeit geben, neben Nationen-übergreifenden Märkten, auf denen Gäste und Einwanderer aus aller Welt ihre Handwerke und ihre Kreativität zeigen, gibt es Konzerte und kulinarische Events, die Nationen, Ethnien, VÖLKER – einander näher bringen. 

Vor allem für Kinder und Jungendliche ist das MARKK ein großartiges Museum. Lebendig und aufregend, abenteuerlich und lehrreich. 

Ein bisschen ‚Indiana Jones‘ in echt. ;-)

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Das MARKK - Eines der größten Museen für Ethnologie in Europa

Im MARKK ist die Welt zu Hause

Man spricht heute nicht gern von ‚Völkerkunde‘. Dem Wort haftet ein wenig die vermeintliche Überlegenheit von Industrie-Nationen an, die mit der Welt so wenig umsichtig umgehen. 

Wie aufregend es ein kann, einen Blick zu werfen auf andere Kulturen, andere Prinzipien, andere Wachstumsgedanken, andere Werte … wird bei einem Besuch im MARKK deutlich, das sich zu Recht im Jahre 2017 vom ‚Museum für Völkerkunde‘ in MARKK umbenannte. 

Aus ehemals 645 Ausstellungsstücken im Jahre 1879 sind mittlerweile mehr als 20.000 geworden. 

Masken aus dem Herzen Afrikas, Skulpturen aus Indien und Pakistan, Totempfähle und Tipis aus Nordamerika, Relikte der Maya-Hochkultur und ihrer ‚Knotenschrift‘, Artefakte der Inka, Rituelles aus der Geschichte des Buddhismus, die Vielfalt des MARKK ist unbeschreiblich. 

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Hamburg ist eine Meer-Stadt, Ihr Erfolg beruht auf weitgereisten Seefahrern…

So weit Hamburg auch vom Meer entfernt ist, so sehr hat es immer schon die Geschichte der Stadt bestimmt. Während der Hanse-Zeit ging es meist nach Osten oder Süden. Aber sobald die ‚Neue Welt‘ entdeckt war, ging es in Hamburg – wie in den meisten heute bedeutenden Handelsstätten - vor allem nach Westen. 

Das Network der Hanse wurde immer bedeutungsloser, als mit den Kolonien neue Produkte für die europäischen Märkte und neue Abnehmer für Europäisches entdeckt wurden. 

Kolossal waren die Gewinne, die sich mit kolonialem Handel erringen ließen. Hamburger Reedereien sandten Ihre Schiffe und damit auch tausende von Seeleuten in alle Teile der Welt.

Viele brachten Dinge mit, die sie für ein paar Groschen in den Häfen Süd- und Nordamerikas, an den Stränden asiatischer Inseln oder in den Dörfern aquitaner Völker gekauft hatten. 

So gab es schon 1842 eine kleine Sammlung von Artefakten aus den Übersee-Ländern. 

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Bilder aus den Anfängen der Fotografie im MARKK

Besonders aufregend sind die Fotoausstellungen, die man regelmäßig besuchen kann. 

Lebendig wird ‚Geschichte‘, wenn sie in Fotos erzählt wird. Wie so oft in diesem einzigartigen Museum. 

Festgehalten in schwarz/weiß werden die Ungerechtigkeiten von Schwarz/Weiß ausgestellt. Mitfühlend und brillant erzählt die Geschichte der Kolonial-Herrschaft in den Tafeln neben den Bildern. 

Das MARKK ist ein vielfach unterschätztes Museum in Hamburg. Es ist – seit der ‚Entstaubung‘ 2017 – aufregender denn je. Es versteht sich nicht als ‚Bewahrer‘ alter Schätze, sondern als ‚Standort für Begegnungen‘, als ‚Medium der Verständigung‘. 

Das MARKK ist Begegnungsort

Nachkommen von Mayas feiern hier das Neujahrsfest. Buddhisten pflegen die Statuen im Vorgarten und zieren sie mit Gebetsbändern. 

Regelmäßig pflegen Chinesen eine Tee-Zeremonie, an der man – mit Anmeldung – teilhaben kann. Ein wunderbares Erlebnis in einer Zeit der Hektik und Überholspur… 

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