Wenn Ihr Hamburg mal komplett anders wollt: Harrys Hafenbasar ist Seemannsgarn zum Anfassen, Staunen und Kaufen

Harrys Hamburger Hafenbasar & Museum ist eine Mischung aus Museum und Raritätenladen: Ihr lauft durch 33 Räume (über 200 m²) voller Seemannsschätze, Kuriositäten und Fundstücke aus aller Welt. 

Das Ganze liegt im Sandtorhafen (Ponton Nr. 2) in der HafenCity – und ja: Ihr seid hier buchstäblich in einer schwimmenden Schatzkammer unterwegs. 

Info-Booster

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Warum es sich lohnt?

Weil das hier kein „Museum mit schönen Schildern“ ist, sondern eine Schatzkammer: Ihr schlendert durch 33 Räume, stolpert über Kuriositäten aus aller Welt und habt ständig dieses Gefühl von „Okay, wer bringt sowas nach Hamburg…?“

Und weil die Location selbst schon Story ist: Die Sammlung steckt in einem Schwimmkran im Hafen – hanseatischer wird’s nicht, nur deutlich verrückter.

Harrys Hafenbasar

So macht Ihr’s richtig

  • Plant Bargeld ein: Nehmt ausreichend Bargeld mit. Weil vor Ort nur Barzahlung akzeptiert wird.

  • Kommt mit Zeitpuffer: Geht nicht „nur mal eben“. Weil Ihr in den 33 Räumen ständig hängenbleibt und Euch festguckt.

  • Geht langsam: Schlendert wirklich Schritt für Schritt. Weil die besten Details klein sind und sich zwischen den Dingen verstecken.

  • Nutzt Gruppenoption smart: Wenn Ihr als Truppe unterwegs seid, organisiert Euch als Gruppe ab 10. Weil Gruppenbesuche trotz Winterpause nach Anmeldung möglich sind.

  • Kauft nicht zu früh: Schaut erst eine Runde, dann entscheidet. Weil Ihr sonst am Ende das perfekte Fundstück seht und denkt: „Mist, jetzt muss ich das auch noch tragen.“

Skipper_Mick_Shaw

Micks Insider Tipp:

Geht rein wie in eine Schatzsuche: Sucht Euch pro Raum ein Lieblingsstück und merkt Euch die Story dazu. Genau so entfaltet der Laden seinen Zauber – weniger „Museum“, mehr „Weltreise im Zeitraffer“.

Highlights vor Ort

Ihr bewegt Euch durch 33 Themenräume: dicht, verschachtelt, voller Details – ideal fürs Entdecker-Gehirn.

Der Kern sind Mitbringsel, Kuriositäten und „Hafen-Fundstücke“ aus allen Ecken der Welt.

Viele Stücke sind nicht nur Deko: Ihr könnt Ausstellungsstücke auch tatsächlich kaufen.

Das „Bauch eines alten Krans“-Setting macht das Ganze zur eigenen kleinen Attraktion.

Euer Besuchsplan: 30 / 60 / 120 Minuten

Praktische Infos zu Harrys Hafenbasar

Sandtorhafen, Ponton Nr. 2, 20457 Hamburg in der HafenCity.

Im Winter macht der Hafenbasar Pause.

Gruppenbesuche ab 10 Personen sind nach vorheriger Anmeldung weiterhin möglich.

0–5 Jahre kostenlos, 6–12 Jahre 3 €, Erwachsene 5 €, Familie 15 €, Gruppen-Ermäßigung 4 € p. P.

Vor Ort: Nur Barzahlung.

Stand: 30.01.2026

FAQ Harrys Hafenbasar

Beides: Museum zum Durchlaufen und gleichzeitig ein Ort, an dem Ihr auch Stücke kaufen könnt.

Im Sandtorhafen (Ponton Nr. 2) in der HafenCity.

Es gibt 33 Räume auf über 200 m².

Erwachsene 5 €, 6–12 Jahre 3 €, 0–5 Jahre kostenlos, Familie 15 €.

Nein: Es wird nur Barzahlung akzeptiert.

Nein: Im Winter macht der Hafenbasar Pause.

Ja, Gruppen ab 10 Personen können nach vorheriger Anmeldung weiterhin kommen.

Harry Rosenberg startete 1952 und baute ab 1954 den Hafenbasar als Museum-/Basar-Konzept auf.

Weil es eine extrem dichte Sammlung ist: viele Räume, viele Themen, und das Ganze in einer Hafen-Location, die selbst schon Erlebnis ist.

Für einen Eindruck reichen 30 Minuten, richtig gut sind 60–90 Minuten, und mit Stöbern lohnen sich 120 Minuten.

Kurzfazit

Harrys Hamburger Hafenbasar & Museum ist Hamburgs charmanteste Kuriositäten-Überforderung: 33 Räume, 200 m², Seemannsschätze ohne Ende – und das in einem Schwimmkran im Hafen. Wenn Ihr einmal „Hamburg jenseits der Standard-Sightseeing-Liste“ wollt: Das ist genau so ein Ort.

Über den Autor

Mick Shaw - Hamburg Insider

Michael „Mick“ Shaw

Michael „Mick“ Shaw ist Hamburg-Insider, Schiffsführer im Hamburger Hafen und auf St. Pauli aufgewachsen. Seine Tipps entstehen aus echter Erfahrung zwischen Hafen, Kiez und den schönsten Ecken der Stadt.

Geboren auf St. Pauli – Barkassen Kapitän – Gastgeber im Kiez Garden St. Pauli

Bildernachweise / FotografInnen: Malte Klauck, Michael Sarnhof, Bilderwerk Hamburg, Shutterstock, Fotolia